HSV-Stürmer Damion Downs (r.) im Zweikampf mit Leverkusens Robert Andrich.

Das tat weh: HSV-Stürmer Damion Downs unterlag mit seinem Team am Mittwoch Leverkusen und Robert Andrich (l.). Foto: WITTERS

Chance auf die WM? Dieser Besuch macht HSV-Stürmer Downs Hoffnung

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Noch läuft es für Damion Downs beim HSV nicht so, wie er es sich im Rahmen seines Winter-Wechsels aus Southampton erhofft hat. In seinen 403 Minuten, die er für den Aufsteiger ran durfte, blieb der 21-Jährige noch ohne Treffer. In dieser Woche aber erhielt der Angreifer im Volkspark Besuch der besonderen Art. Hilft ihm das womöglich, den Tor-Knoten zeitnah platzen lassen?

Bereits am Mittwoch war Miguel D’Agostino Zeuge der 0:1-Niederlage des HSV gegen Leverkusen, tags darauf schaute der Assistenztrainer des US-Nationalteams auch beim Training vorbei, besprach sich intensiv mit HSV-Trainer Merlin Polzin und dessen Assistenten Loic Favé. Grund für den Besuch: D’Agostino ist derzeit auf großer Europa-Tournee und begutachtet zahlreiche Kandidaten, die für den WM-Kader der US-Boys infrage kommen.

HSV-Stürmer Downs wurde zuletzt für die U21 der USA nominiert

Zu ihnen zählt auch Downs, wenngleich die Chancen des Angreifers in den vergangenen Monaten gesunken sind. Sein bislang letztes von sechs Länderspielen für das A-Team der USA bestritt er im vergangenen September. Im Rahmen der letzten Abstellungsperiode wurde Downs für die U21 seines Landes nominiert.

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In wenigen Tagen steht die nächste Nominierung an. Das A-Team trifft in Testspielen auf Belgien (28.3.) und Portugal (1.4.), Downs Aussichten auf einen Sprung in den Kader sind allerdings gering. Für die U21 wurden keine Partien angesetzt.

Springt Downs noch auf den WM-Zug der USA?

D’Agostino, der als rechte Hand von Nationaltrainer Mauricio Pochettino fungiert, dürfte Downs während seines Hamburg-Aufenthalts in jedem Fall klar aufgezeigt haben, wie es um dessen Perspektive und WM-Chance steht. Dass die US-Coaches ihn auch weiterhin auf dem Radar haben, darf in jedem Fall als gutes Zeichen gewertet werden.

Stippvisite im Norden: Bevor US-Assistenztrainer Miguel D'Agostino im Volkspark vorbeischaute, war er auch bei Holstein Kiel zu Gast. IMAGO/Ole Jacobsen
US-Assistenztrainer Miguel D'Agostino vor wenigen Tagen während seines Besuchs bei Holstein Kiel.
Stippvisite im Norden: Bevor US-Assistenztrainer Miguel D’Agostino im Volkspark vorbeischaute, war er auch bei Holstein Kiel zu Gast.

Klar ist aber auch: Nur mit wirklich überzeugenden letzten Saison-Monaten dürfte der HSV-Angreifer noch eine WM-Chance haben, dafür braucht er Tore. Seine US-Konkurrenten Haji Wright (Coventry/15 Saisontreffer), Ricardo Pepi (Eindhoven/neun) und Folarin Balogun (Monaco/sechs) sind ihm diesbezüglich voraus.

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Für Downs geht es zusätzlich darum, sich sportlich für die neue Saison zu positionieren. Der Leih-Deal mit Southampton endet im Sommer. Die vereinbarte Kaufoption in Höhe von zehn Millionen Euro werden die HSV-Bosse Stand jetzt ganz sicher nicht ziehen. Möglich ist es aber, dass Gespräche hinsichtlich eines geringeren Preises aufgenommen werden – wenn Downs jetzt anfangen sollte, zu zünden.

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