Verletzung verhindert Transfer! Wunschspieler wechselt nicht zum HSV
Alles schien in trockenen Tüchern zu sein – doch bereits zum zweiten Mal in dieser Saison verhinderte nun der Medizincheck einen HSV-Transfer. Dortmunds Linksverteidiger Almugera Kabar, der am Samstagabend gegen die Bayern (2:2) schon auf der Tribüne saß, wird nicht zum HSV wechseln. Weil ihm eine Knieverletzung zum Verhängnis wurde.
Der 19-Jährige, der 2023 mit der deutschen U17 Welt- und Europameister wurde, galt bereits als feste Verpflichtung für die linke Abwehrseite, wo der HSV einen Backup für Miro Muheim sucht. Doch daraus wird nichts. Kabar leidet unter einer Bänderdehnung, die dazu führt, dass er voraussichtlich noch drei bis vier Wochen lang gebraucht hätte, ehe er am Mannschaftstraining hätte teilnehmen können. Das „Abendblatt“ berichtete am Sonntag zuerst.
Almugera Kabar sollte vom BVB zum HSV wechseln
Eine Blessur, von deren Schwere die HSV-Bosse zunächst nicht im Detail wussten. Wie arg es Kabar erwischt hat, wurde allerdings im Laufe der Untersuchungen deutlich. Da das BVB-Talent aufgrund seiner zu erwartenden Ausfallzeit keine Sofort-Verstärkung wäre, sondern noch wochenlang gefehlt hätte, soll der HSV nun Abstand von einem Winter-Transfer genommen haben.

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Offen, wie es jetzt in Sachen Muheim-Backup weitergeht. Bis Montag bietet sich Sportdirektor Claus Costa noch die Chance, Transfers einzutüten. Allerdings sucht der HSV auch weiterhin einen flexiblen, torgefährlichen Offensivmann.
Wird Soumahoro nach Frankreich verliehen?
Einfluss haben könnte der geplatzte Kabar-Deal auch auf den angedachten Abgang von Aboubaka Soumahoro. Der Franzose, der gegen die Bayern nicht in den Kader berufen wurde, stand zuletzt vor einer Leihe zum französischen Zweitligisten AS Saint-Étienne und soll dringend Spielpraxis sammeln. Derzeit wird im Volkspark beraten, ob der Deal angesichts der neuen Umstände durchgeführt werden soll.
Kurios: Bereits im Sommer hatte ein Medizincheck einen HSV-Transfer verhindert. Damals sollte Ransford Königsdörffer für eine Ablöse in Höhe von sechs Millionen Euro zu OGC Nizza wechseln. Die Franzosen ließen nach dem Medizincheck aufgrund früherer Knieprobleme des Angreifers den Transfer aber platzen.
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