Anssi Suhonen (r.) war im Sommer noch Teil des Trainingslagers in Herzogenaurach.

Anssi Suhonen (r.) war im Sommer noch Teil des Trainingslagers in Herzogenaurach. Foto: WITTERS

Blitz-Comeback oder Abgang? Entscheidung bei HSV-Profi steht bevor

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Feiert er womöglich bald ein kurzes Blitz-Comeback bei den HSV-Profis? Oder wird Anssi Suhonen die Trainingsplätze im Volkspark nie wieder betreten? Nachdem die Leihe des Mittelfeldspielers zum schwedischen Erstligisten Öfters Växjo endete, steht in Kürze die Entscheidung über Suhonens Zukunft an. Drei Möglichkeiten bieten sich dem Finnen.   

Er ist seinen Kollegen schon ein gutes Stück voraus. Während die HSV-Profis erst nach dem Samstagsspiel gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, Liveticker auf mopo.de) in den Urlaub starten dürfen, genießt Suhonen seine freie Zeit bereits in vollen Zügen. Mitte November endete die Saison in Schweden und damit auch die Leihe, die auf dem Papier allerdings noch bis zum 31. Dezember weiterläuft. Zuletzt zeigte sich der 24-Jährige mit seiner Verlobten Lotta verliebt in Dubai, aktuell urlaubt das Pärchen in Kitzbühel. Wie aber geht es Anfang des Jahres weiter?

Der HSV verlieh Suhonen nach Regensburg und Schweden

Beim HSV ist Suhonen eigentlich chancenlos. So war es bereits vor einem Jahr, als er nach Regensburg verliehen wurde, und auch im vergangenen Sommer, als ihn sein Weg nach Südschweden führte. Bitter für Suhonen: Sowohl mit dem Jahn wie auch mit Östers stieg er ab. Dafür aber ist er wieder Dauergast bei seinem Nationalteam, kam zuletzt im November auch gegen Andorra zu seinem zwölften Länderspiel.

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Auch wenn der HSV nicht mit Suhonen plant, wird von allen Seiten eine saubere Lösung angestrebt. Am liebsten würde der Finne den Verein im Winter verlassen und sich per sofort eine neue Aufgabe suchen. Die Niederlande und Dänemark gelten als mögliche Ziele. Vom HSV würde es in diesem Fall wohl noch eine kleine Abschiedszahlung geben – denn Suhonens Vertrag endet im kommenden Sommer. Eine erneute Leihe ist deshalb ausgeschlossen.

Die Profis starten am 2. Januar in eine kurze Vorbereitung

Klar ist aber auch: Sollte der Lockenkopf keinen neuen Verein finden, stehen ihm die Türen beim HSV bis zum Vertragsende immer offen. Nicht ausgeschlossen wird im Volkspark die Variante, dass Suhonen (sollte es in der Winter-Vorbereitung zu personellen Engpässen kommen) zumindest vorerst wieder mit den Profis trainieren soll, die am 2. Januar ins neue Jahr starten. Die andere Möglichkeit: Der Nationalspieler hält sich bei der U21 fit. Anfang des Jahres soll diese Entscheidung fallen.

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Ein kurzes Profi-Comeback, der Gang zur U21 oder ein sofortiger Wechsel – diese Möglichkeiten bieten sich Suhonen. So oder so steht das Ende des einstigen Vorzeige-Talents beim HSV bevor. Im Sommer 2017 zog er als einer der ersten Bewohner ins Nachwuchs-Leistungszentrum Campus (wie u.a. auch Fiete Arp), im August 2021 feierte er sein Profi-Debüt. Auch aufgrund zahlreicher schwerer Verletzungen langte es am Ende nur zu 52 Profi-Einsätzen (mit zwei Toren und fünf Vorlagen). Das letzte ist fast genau ein Jahr her: Am 21. Dezember 2024 durfte Suhonen als Joker beim 5:0 in Liga zwei gegen Fürth ran.

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