HSV-Profi Nicolás Capaldo liegt auf dem Boden

Nicolás Capaldo verletzte sich gegen Leipzig und wird dem HSV mehrere Spiele lang fehlen. Foto: imago/Claus Bergmann

Bittere Diagnose! HSV muss wochenlang auf Leader Capaldo verzichten

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Erst das 1:2 am Sonntagabend gegen Leipzig und nun gleich die nächste schlechte Nachricht für den HSV – denn er muss bis auf Weiteres einen seiner besten Profis ersetzen. Nicolás Capaldo, der gegen RB früh verletzt ausgewechselt wurde, wird seinem Team in den kommenden Wochen fehlen. Möglicherweise sogar den gesamten März über. Ein harter Schlag für den HSV …

Nach 20 Minuten musste der Argentinier gegen Leipzig raus, am Montagnachmittag nun gab es die Diagnose. Wie sich durch das MRT im Athleticum am Volkspark herausstellte, zog sich der Argentinier eine Verletzung der Bauchmuskulatur zu. Laut Auskunft des HSV werde Capaldo „wenige Wochen“ fehlen.

Capaldo könnte dem HSV in vier Partien fehlen

Was genau bedeutet das? Bei den beiden Partien dieser Woche gegen Leverkusen (Mittwoch) und in Wolfsburg (Samstag) wird der Defensivmann in jedem Fall nicht dabei sein. Auch die anschließende Begegnung gegen Köln (14.3.) dürfte zu früh kommen. Eine Rest-Hoffnung gibt es bei optimalem Heilungsverlauf für den Auftritt eine Woche später in Dortmund. Danach verabschieden sich der HSV und die Bundesliga in eine zweiwöchige Länderspielpause.


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So oder so bedeutet Capaldos Ausfall einen herben Verlust für den HSV. Der 27-Jährige, der vor der Saison von RB Salzburg verpflichtet wurde, war in den vergangenen Monaten einer der absoluten Leistungsträger des Teams von Trainer Merlin Polzin und hatte sich in der Dreier-Abwehrkette festgespielt. 20 Einsätze absolvierte Capaldo in der Bundesliga, jüngst erzielte er gegen Union Berlin (3:2) auch sein erstes Tor. In Abwesenheit des verletzten Yussuf Poulsen avancierte er insgesamt 17 Mal zum Kapitän.

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Wer aber soll ihn nun ersetzen? Die Wahl wird auf Warmed Omari fallen, der sich auf der Capaldo-Position pudelwohl fühlt. Kurios: Nur weil sich Omari Ende September vergangenen Jahres schwer verletzte und monatelang ausfiel, rotierte Capaldo auf dessen Position in der Dreier-Kette. Jetzt kommt es gezwungenermaßen zur Rolle rückwärts. Bitter: Mit dem gelb-gesperrten Miro Muheim wird dem HSV gegen Leverkusen noch ein weiterer Leistungsträger fehlen.

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