Luka Vuskovic, Nicolai Remberg und Nicolas Capaldo feiern mit den HSV-Fans

Luka Vuskovic, Nicolai Remberg und Nicolás Capaldo (v.l.) feiern den HSV-Sieg mit den 6000 mitgereisten Fans. Foto: WITTERS

„Besonderer Moment“: HSV bereitet sich nach Sieg in Frankfurt auf große Party vor

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Dieses Gefühl kannten sie fast schon gar nicht mehr. Entsprechend groß waren nach dem Abpfiff Freude und Erleichterung. Mit dem 2:1 (0:0) bei Eintracht Frankfurt hat der HSV nicht nur seine Negativserie von sechs Spielen ohne Sieg beendet, sondern gleichzeitig auch den Klassenerhalt vorzeitig nahezu perfekt gemacht. Das letzte kleine Fragezeichen kann bereits an diesem Sonntag verschwinden.

Als Schiedsrichter Deniz Aytekin das Spiel im Deutsche-Bank-Park nach gut 100 Minuten abpfiff, gab es aufseiten des HSV kein Halten mehr. Jubelnd rannten Spieler, Trainer und Staff-Mitglieder über den Platz, lagen sich freudestrahlend in den Armen. In den Katakomben des Stadions wurden wenig später zwei Kisten Bier in die HSV-Kabine gebracht. Ein Erfolg, der in vollen Zügen genossen werden sollte.

Trainer Polzin: „All die Arbeit hat sich bezahlt gemacht“

„Das ist ein ganz besonderer Moment für uns heute“, strahlte Trainer Merlin Polzin. „Wir sind extrem glücklich, all die Arbeit hat sich bezahlt gemacht. Es ist ein richtig schöner Moment, der sicherlich noch ein bisschen anhalten wird.“ Auch Torhüter Daniel Heuer Fernandes sprach von „einem besonderen Erfolg“ in einer „schweren Saison“. Besonders das Trainerteam und den Zusammenhalt stellte er dabei in den Vordergrund. Auch in nicht so guten Phasen wie zuletzt sei keiner „nervös“ geworden. „Wir hatten einfach eine Überzeugung in unserem Spiel, auch nach Rückschlägen.“


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Zu sehen war all das nun auch beim Auftritt in Frankfurt. Der HSV musste mal wieder gegen zahlreiche Widerstände ankämpfen: ein heißes Stadion, ein Rückstand und personelle Umstellungen in der eigenen Mannschaft. Am Ende wurde alles gemeistert. Heuer Fernandes: „Die letzten Wochen waren sicherlich nicht so erfolgreich. Es spricht für uns, trotzdem so ein Spiel abzuliefern.“

Vuskovic, Dompé und Poulsen feiern Kader-Comeback

Mit Luka Vuskovic, Jean-Luc Dompé und Yussuf Poulsen waren drei prominente HSV-Rückkehrer wieder dabei. Das Trio sorgte für mehr Qualität als zuletzt auf der Bank. Auf dem Rasen spielte es allerdings zunächst keine Rolle. Dort feierte Albert Sambi Lokonga sein Comeback in der Startelf. Es war eine von zwei Veränderungen im Vergleich zum jüngsten 1:2 gegen Hoffenheim. Die zweite gab es auf der Position des linken Schienenspielers. Albert Grønbæk durfte für William Mikelbrencis ran. Ein entscheidender Wechsel, wie sich im Laufe des Spiels zeigte.

Der Däne wurde im zweiten Durchgang zum Matchwinner. Nachdem die Gastgeber kurz nach der Pause durch Can Uzun (48.) in Führung gegangen waren, schalteten die Hamburger einen Gang hoch. Und dabei stand immer wieder Grønbæk im Mittelpunkt. Der Däne traf erst zum 1:1 (51.) und bereitete nur wenige Minuten später dann auch noch den Siegtreffer von Fábio Vieira (59.) stark vor. Der Rest war grenzenloser Jubel.

HSV-Boss Huwer lobt Arbeit des Trainerteams

„Emotional ein ganz besonderer Sieg“, sagte Vorstand Eric Huwer, für den vor allem Polzin und sein Trainerteam einen „ganz großen Anteil“ an dem Erfolg und dem bevorstehenden Klassenerhalt haben. „Heute hat man wieder gesehen, was das Trainerteam zu leisten imstande ist. Der Matchplan ist aufgegangen. Da sieht man wieder, warum wir einen ganz besonders guten Trainer haben, der nicht nur den Klub kennt, sondern auch inhaltlich gerade hervorragende Arbeit leistet.“

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Nächste Woche Sonntag geht es für den HSV mit dem Heimspiel gegen Freiburg weiter. Dann soll im Volkspark die nächste Party steigen. Entscheidend ist aber erst einmal schon dieser Sonntag. Um 15.30 Uhr spielt St. Pauli gegen Mainz, um 19.30 Uhr Wolfsburg in Freiburg. Sollten beide nicht gewinnen, wäre das für den HSV endgültig gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Klassenerhalt.

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