Luka Vuskovic, Ransford Königsdörffer und Philip Otele bejubeln ein Tor für den HSV

Luka Vuskovic (Mitte) ist der teuerste Spieler, der je für den HSV gespielt hat. Foto: WITTERS

„Beeindruckend“: Teuerster HSV-Spieler aller Zeiten! Vuskovic-Marktwert explodiert

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In seinen bisher 23 Bundesliga-Spielen für den HSV konnte sich Luka Vuskovic vor Lob kaum retten. Mitspieler, Experten und sogar Gegenspieler zollen dem erst 19 Jahre alten Abwehr-Talent Woche für Woche kräftig Respekt. Da ist es wenig verwunderlich, dass auch der Marktwert des von Tottenham geliehenen Kroaten immer weiter ansteigt. Mit den Marktwert-Neubewertungen des Portals „transfermarkt.de“ schnellt Vuskovic’ Wert abermals in die Höhe – der teuerste Spieler im Kader des HSV ist jetzt unfassbare 60 Millionen Euro wert! Nie zuvor hatte in der Geschichte des HSV ein Spieler auch nur ansatzweise einen solchen Marktwert.

Mit den neuen Schätzungen korrigieren die Experten von „transfermarkt.de“ Vuskovic’ Marktwert um weitere 20 Millionen Euro nach oben. Erst im Dezember war er von 18 auf 40 Millionen Euro gestiegen. Zum Vergleich: Als der junge Innenverteidiger im Sommer von Tottenham an den HSV verliehen wurde, war er noch auf „nur“ zwölf Millionen Euro geschätzt worden. Dieser Wert hat sich seit Saisonbeginn mehr als vervierfacht.

Vuskovic ist mit Abstand teuerster HSV-Spieler aller Zeiten

In der Geschichte des HSV ist ein solcher Marktwert absolut einmalig. Nicht einmal ansatzweise hatten die Hamburger schon einmal einen Spieler dieser Größenordnung in seinen Reihen. Rafael van der Vaart (24,5 Millionen Euro im Jahr 2012) und Filip Kostic (22 Mio./2019) waren bislang die Spitzenreiter gewesen, deren Werte Vuskovic mehr als verdoppelte (!). Bemerkenswerte Zahlen, selbst wenn man berücksichtigt, dass die Ablösesummen in den vergangenen Jahren allgemein immer höher angestiegen sind.

Mit 60 Millionen Euro gehört Vuskovic nun zu den zehn wertvollsten Spielern der Bundesliga, unter denen sich mit Ausnahme von Yan Diomande (18, RB Leipzig, 75 Millionen Euro) ausschließlich Topstars von Bayern München und Borussia Dortmund tummeln. Auf der Innenverteidiger-Position liegt Vuskovic nach Dayot Upamecano (27, FC Bayern, 70 Millionen Euro) sogar auf Platz zwei. Und auch darüber hinaus gehört der Kroate inzwischen zur Elite, reiht sich unter den wertvollsten Innenverteidigern der Welt auf Rang elf ein – gemeinsam mit Rúben Dias (28) von Manchester City. Im Jahrgang 2007 gibt es mit Lamine Yamal (18, FC Barcelona, 200 Mio.), Estêvão (18, FC Chelsea, 80 Mio.) und Pau Cubarsí (19, FC Barcelona, 80 Mio.) überhaupt nur drei Spieler weltweit, die einen höheren Marktwert haben als Vuskovic.

Costa schwärmt von Vuskovic’ Konstanz beim HSV

„Luka spielt auf sehr, sehr hohem Niveau – und das Woche für Woche“, lobt Sportdirektor Claus Costa den Shootingstar des HSV. „Die Konstanz ist schon beeindruckend. Er ist ein absoluter Gewinn für die Gruppe, ein Gewinn für den HSV. Gleichzeitig weiß Luka auch, was er am Verein hat und dass die Leihe zum HSV für seine persönliche Entwicklung genau der richtige Schritt war und ist. Er kann als 19-jähriges Toptalent in einer der stärksten Ligen der Welt sehr viel Spielpraxis sammeln.“

Und der geliehene Bruder des wegen Epo-Dopings gesperrten Mario Vuskovic ist nicht der einzige Marktwert-Gewinner beim HSV. Albert Sambi Lokonga (26) ist jetzt stolze zehn Millionen Euro wert (zuvor acht) und damit fortan der drittteuerste HSV-Profi nach Vuskovic und Fábio Vieira (unverändert bei 18 Millionen Euro). Ebenfalls über ein kräftiges Plus freuen darf sich Nicolai Remberg (25), der von fünf auf sieben Millionen Euro aufgewertet wird. Leichte Korrekturen nach oben gibt es zudem bei Miro Muheim (27) und Nicolás Capaldo (27, beide von vier auf fünf Millionen Euro), William Mikelbrencis (22, von zwei auf drei Millionen Euro), Warmed Omari (25, von drei auf 3,5 Millionen Euro) und Bakery Jatta (27, von 700.000 auf eine Million Euro).

Grønbæk und Downs verlieren kräftig an Marktwert

Nicht so erfreulich fällt das Marktwert-Update für Albert Grønbæk aus. Der 24 Jahre alte Winterzugang, aus Verletzungsgründen noch gar nicht zum Zuge gekommen, fällt von acht auf fünf Millionen Euro. Ähnlich verhält es sich auch mit Damion Downs (21) nach dessen bisher weitgehend glücklosen Auftritten im Volkspark – für den Angreifer geht’s von sieben auf sechs Millionen Euro runter. Und auch Giorgi Gocholeishvili (25, von 3,5 auf 2,5 Millionen Euro) muss ein Minus seiner Bewertung verkraften.

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Bei dem Update von „transfermarkt.de“ handelt es sich nicht – wie beispielsweise in der Sommer- und Winterpause – um eine komplette Neubewertung aller Spieler-Marktwerte. Stattdessen werden nur einzelne kleinere Korrekturen vorgenommen, wenn es aus sportlichen oder anderen Gründen notwendig ist. Oder im Falle von Vuskovic eben auch mal größere Korrekturen.

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