Die HSV-Startelf bildet vor dem Anpfiff auf dem Rasen einen Kreis.

Die HSV-Startelf gegen Stuttgart bildet vor dem Anpfiff auf dem Rasen einen Kreis. Foto: WITTERS

Es geht auch ums Tor: Baut Polzin jetzt die halbe HSV-Mannschaft um?

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Für den Auftritt gegen Stuttgart (2:1) hatte Merlin Polzin seine Startelf im Vergleich zum letzten Liga-Spiel in Augsburg (0:1) auf vier Positionen verändert – betroffen war unter anderem die komplette Offensivreihe. Jetzt gehen die Wechselspiele direkt weiter. Für das Achtelfinale im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Holstein Kiel (20.45 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) könnten die Umstellungen in der HSV-Aufstellung sogar noch umfangreicher ausfallen. Es geht um alle Mannschaftsteile – auch um die Torwartposition.

Mit Holstein Kiel wartet am Mittwoch der zweite Teil der historischen Heimspielwoche auf den HSV. Polzin wird bei der Zusammenstellung des Kaders und der Startelf einerseits genau auf den Gegner achten, gleichzeitig aber auch die richtige Belastungssteuerung im Blick behalten. Schließlich folgt nur vier Tage später im Volkspark das Nordderby gegen Werder Bremen.

Für Poulsen und Elfadli kommt das Kiel-Spiel noch zu früh

Bis auf Robert Glatzel, der sich gegen Stuttgart am rechten Oberschenkel verletzte, steht Polzin für das Kiel-Spiel vermutlich das gleiche Personal wie zuletzt zur Verfügung. Dazu zählt auch Alexander Røssing-Lelesiit, der am Sonntag zwar Gelb-Rot sah, nun aber nicht für den Pokal, sondern für das nächste Liga-Spiel am Sonntag gegen Bremen gesperrt ist. Für Yussuf Poulsen und Daniel Elfadli (beide im Aufbautraining) dürfte ein Einsatz am Mittwoch hingegen noch zu früh kommen.

Setzt Polzin im Pokal wieder auf Torwart Peretz?

Wie wird die Mannschaft umgebaut? Im Tor spricht vieles dafür, dass Daniel Peretz für Daniel Heuer Fernandes beginnt. Peretz war bereits in Heidenheim der Pokal-Keeper des HSV – diese Rollenverteilung dürfte auch gegen Kiel Bestand haben. In der Abwehr ist mit einem Tausch zwischen William Mikelbrencis und Giorgi Gocholeishvili zu rechnen. Im zentralen Mittelfeld deutet sich an, dass Albert Sambi Lokonga eine Pause erhält und durch Fábio Vieira ersetzt wird. Ähnlich klar ist die Lage auf der Mittelstürmer-Position, wo Ransford Königsdörffer für den verletzten Glatzel die erste Wahl ist.

Daniel Peretz klatscht in die Hände. IMAGO/Eibner
Daniel Peretz klatscht in die Hände
Daniel Peretz klatscht in die Hände.

Besonders spannend wird die Besetzung der beiden offensiven Außenbahnen. Auf der linken Seite ist Jean-Luc Dompé, der gegen Stuttgart komplett geschont wurde, eine Option. Gut möglich ist allerdings auch, dass Polzin den Franzosen (hatte zuletzt mehrfach Achillessehnenprobleme) für das Nordderby schont und stattdessen weiter auf Røssing-Lelesiit setzt. Auf der rechten Seite durfte gegen Stuttgart Rayan Philippe beginnen. Mit Fabio Baldé oder Emir Sahiti gibt es jedoch starke Alternativen, die gegen Kiel auch mit Blick auf die Belastungssteuerung ernsthafte Optionen sein dürften.

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Vier bis fünf Wechsel in der Startelf zeichnen sich ab. Auch im Kader wird es Veränderungen geben: Immanuel Pherai und Jonas Meffert, die gegen Stuttgart auf der Tribüne saßen, dürften für das Pokalspiel sehr wahrscheinlich zumindest wieder in das Aufgebot rücken.

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