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Dem HSV stehen jetzt drei Heimspiele bevor. Foto: WITTERS

Ausgerechnet jetzt: HSV-Stammspieler droht Sperre für das Nordderby

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Drei HSV-Profis (Fábio Vieira, Giorgi Gocholeishvili und Immanuel Pherai) mussten in dieser Saison bereits eine Sperre absitzen – alle drei waren zuvor vom Platz geflogen. Nun droht dem ersten Hamburger auch eine Gelbsperre, und die könnte besonders schmerzhaft werden.

Mit Nicolai Remberg gibt es nur einen Feldspieler im HSV-Kader, der an den ersten elf Spieltagen keine einzige Minute auf dem Platz verpasst hat. Der 25-Jährige, der im Sommer vom Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel in den Volkspark wechselte, hat sich im Mittelfeld der Hamburger sofort festgespielt.

Schon in Kiel hatte Remberg ein Gelb-Problem

Remberg sorgt für Stabilität im HSV-Spiel, gleichzeitig führt seine robuste Spielweise immer wieder zu Verwarnungen. Schon in Kiel sah das so aus – und jetzt geht es für den Defensiv-Allrounder, der den Spitznamen „Rambo“ trägt, in Hamburg ähnlich weiter.

Luka Vuskovic (l.) und Nicolai Remberg sind beides beim HSV klare Stammspieler, jetzt droht einem eine Zwangspause. imago/kolbert-press
Luka Vuskovic und Nicolai Remberg stehen auf dem Platz und gucken sich an.
Luka Vuskovic (l.) und Nicolai Remberg sind beides beim HSV klare Stammspieler, jetzt droht einem eine Zwangspause.

In der vergangenen Bundesliga-Saison kassierte Remberg für Kiel elf Gelbe Karten in 32 Einsätzen und fehlte dadurch zweimal gesperrt. Beim HSV holte sich der Stammspieler zuletzt beim 0:1 in Augsburg bereits seine vierte Gelbe Karte der laufenden Saison. Er steht damit nur noch eine Verwarnung vor seiner ersten Sperre im HSV-Trikot.

Gegen Stuttgart sah er bislang immer Gelb

Sollte Remberg am Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) erneut Gelb sehen, würde er eine Woche später ausgerechnet im Nordderby gegen Werder Bremen – einem der Höhepunkte der Saison – fehlen. Die Gefahr ist auf jeden Fall da: In der zurückliegenden Saison sah er in beiden Partien gegen Stuttgart jeweils die Gelbe Karte.

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Immerhin: Nicht gefährdet ist Rembergs Wiedersehen mit Kiel in der kommenden Woche. Im Pokal-Achtelfinale (3.12.), das zwischen den beiden Liga-Heimspielen gegen Stuttgart und Bremen liegt, ist er auf jeden Fall spielberechtigt. Gelbsperren aus der Bundesliga werden nicht in den DFB-Pokal übertragen. Wie in der Liga gilt dort zwar ebenfalls: fünf Gelbe Karten = eine Sperre. Doch im Pokal steht Remberg erst bei einer Verwarnung.

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