Auf den Spuren berühmter HSV-Profis: Kartenkönig Remberg droht nächste Sperre
Insgesamt sechs Platzverweise hat es für den HSV in dieser Saison bereits gegeben – kein anderer Bundesligist kann da mithalten. Nicolai Remberg hat es zwar noch nicht erwischt, dennoch ist er der Kartenkönig der Liga. Für den Mittelfeld-Abräumer bahnt sich bereits die zweite Gelbsperre an. Damit wandelt Remberg beim HSV auf den Spuren von Abwehrkante Kyriakos Papadopoulos.
Auf sein erstes Bundesliga-Tor muss Remberg weiter warten. Dafür macht er seinem Spitznamen „Rambo“ konstant alle Ehre. Beim 1:1 in Mainz kassierte der 25-Jährige seine achte Gelbe Karte in dieser Bundesliga-Saison. Hinzu kommen zwei Verwarnungen im DFB-Pokal. Kein anderer Bundesliga-Profi wurde in dieser Spielzeit häufiger verwarnt.
Auch in Kiel sorgte Remberg für sehr viele Gelbe Karten
Für Remberg ist das nichts Neues. Bereits in der vergangenen Saison sah er in Kiel elf Gelbe Karten und lag damit ligaweit ganz vorn. Positiv: Remberg weiß grundsätzlich mit Verwarnungen im Laufe der Spiele umzugehen. Eine Gelb-Rote Karte gab es für ihn in der Bundesliga noch nie. Das Problem: Zu viele Verwarnungen führen zwangsläufig auch immer wieder zu Sperren.

In der Hinrunde verpasste Remberg das 1:4 in Hoffenheim aufgrund einer Gelbsperre. Ansonsten stand er in dieser Saison für den HSV in jedem Spiel von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz. Nun bahnt sich eine weitere Zwangspause an. Nach den nächsten zwei Verwarnungen muss Remberg erneut aussetzen.
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Der letzte HSV-Profi, der innerhalb einer Bundesliga-Saison gleich zwei Gelbsperren absitzen musste, war Papadopoulos. Der Grieche sammelte in der Spielzeit 2017/18 zwölf Verwarnungen. Übertroffen wurde das beim HSV in diesem Jahrtausend bislang nur von David Jarolim (13 Gelbe Karten in der Saison 2006/07) und Bernd Hollerbach (14 in der Saison 2002/03). Noch könnte Remberg sogar diese Marken übertreffen – sein Ziel wird das allerdings ganz sicher nicht sein.
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