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Arianit Ferati: Das „HSV-Phantom“ ist aufgetaucht

Arianit Ferati im Zweikampf mit Tatsuya Ito.

Arianit Ferati im Zweikampf mit Tatsuya Ito.

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WITTERS

Lässt HSV-Coach Christian Titz in Sandhausen das „Phantom“ von der Leine? Arianit Ferati mischte im gestrigen Training plötzlich in der A-Elf mit. Auf dem linken Flügel ersetzte der Youngster Tatsuya Ito.

Bei vielen Fans dürfte Arianit Ferati bereits in Vergessenheit geraten sein. 2016 war der gebürtige Schwabe vom VfB Stuttgart für 850.000 Euro in den Volkspark gewechselt und wurde direkt an Fortuna Düsseldorf weiterverliehen. Durchsetzen konnte sich der 20 Jahre alte Offensivspieler dort nicht.

Nach einer erfolglosen Saison verlieh der HSV das Talent erneut – und zwar nach Aue. Dort lief es noch bescheidener für den Deutsch-Kosovaren.

Zwei Mal verliehen, zwei Mal glücklos

Die Leihe wurde vorzeitig im vergangenen Winter nach fünf Kurzeinsätzen abgebrochen, Ferati kehrte zum HSV zurück und wurde in der U21 eingesetzt. Sein Trainer damals wie heute: Christian Titz.

Das dürfte nun für den Youngster Gold wert sein. Nach zwei Jahren des Durchhängens hat sich Ferati nun offenbar stabilisiert und ließ sich auch nicht von einem Bänderriss in der Vorbereitung aus der Bahn werfen.

Das plant Titz mit Ambrosius und Moritz

„Wir wollten ausprobieren, wie er in der Formation funktioniert und Ari hat seine Aufgabe gut gemacht“, lobte Coach Titz und erklärte, was Ferati auszeichnet: „Er hat ein gutes Gespür dafür, von außen nach innen reinzuziehen, Er ist sehr spielintelligent.“

Aber nicht nur auf dem Flügel deutet alles auf einen Wechsel hin – auch in der Innenverteidigung und im Zentrum plant Titz offenbar neu. Christoph Moritz drängt für Vasilije Janjicic ins Team, in der Innenverteidigung schart Stephan Ambrosius mit den Hufen. Titz: „Stephan hat es nach seiner Verletzung bislang gut gemacht.“