Angesteckt am Rosenmontag? Zwei Mainzer nach Fasnacht vor HSV-Spiel krank
Für Mainz 05 geht es gegen den HSV um wichtige Punkte für den Klassenverbleib. Gerade jetzt verzeichnet der Klub zwei weitere Ausfälle, die Fragen aufwerfen.
Ausgerechnet die Rosenmontagszug-Teilnehmer Nelson Weiper und Fabio Moreno Fell fallen beim FSV Mainz 05 für die Bundesliga-Partie gegen den HSV krank aus. Die beiden Stürmer hatten sich als einige der wenigen Profis des Abstiegskandidaten beim Fasnacht-Höhepunkt auf dem Club-Wagen vergnügt.
„Ob das jetzt mit dem Umzug zu tun hat, das will ich nicht kommentieren. Es ist auch möglich, dass da vorher was im Anmarsch war“, sagte Trainer Urs Fischer bei der Pressekonferenz des Tabellen-14. vor dem Freitagabendspiel (20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de).
Mainz-Trainer Fischer: „Das Wetter war ja wirklich nicht optimal“
Es habe nach der 0:4-Niederlage der Rheinhessen bei Borussia Dortmund keine Entscheidung vonseiten des Klubs oder von ihm gegeben, ob die Spieler am Umzug teilnehmen dürfen: „Jeder ist alt genug, von daher muss das jeder selber wissen. Das Wetter war ja wirklich nicht optimal.“ Er selbst sei mit seinen Analysten im Büro gesessen und habe zwischendurch ein bisschen Fernsehen geschaut und den Umzug da verfolgt.

Fischer muss gegen den HSV ohnehin auf einige Spieler verzichten: Kapitän Silvan Widmer ist gesperrt. Abwehrchef Stefan Bell fällt wegen einer Innenbandzerrung im rechten Knie länger aus. Der verletzte Andreas Hanche-Olsen ist noch nicht auf den Trainingsplatz zurückgekehrt, was auch für Stammkeeper Robin Zentner gilt.
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Fischer wird am Spieltag 60 Jahre alt, der Schweizer wird aber kaum zum Feiern kommen. „Ist mir nicht so wichtig, mir geht’s mehr ums Spiel für morgen“, sagte der langjährige Chefcoach von Union Berlin und erklärte mit Blick auf den späten Spielbeginn: „Das wird auch schwierig: Irgendwann um zwölf komme ich da raus, fahre zurück aufs Trainingsgelände, die Analyse sollte vorbereitet werden für Samstagmorgen. Ich denke aber schon, dass wir zumindest zum Anstoßen kommen.“ (dpa/th)
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