Jean-Luc Dompé klatscht am Spielfeldrand in die Hände

Immer wieder Schmerzen: HSV-Profi Jean-Luc Dompé hat seit Wochen mit Problemen zu kämpfen. Foto: IMAGO/Eibner

„Alles andere als erfreulich“: Neue Sorgen um HSV-Star Dompé

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Es soll das Duell der Super-Butler der Liga werden. Niemand schlägt in der Bundesliga mehr Flanken als HSV-Star Jean-Luc Dompé und Hoffenheims Bazoumana Touré. Schon 43-mal bedienten die beiden Außenspieler in dieser Saison ihre Kollegen und thronen damit an der Spitze der Rangliste. Vor dem direkten Aufeinandertreffen am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) bereitet Hamburgs Flanken-Gott nun aber Sorgen. Muss der HSV womöglich auf Dompé verzichten?

Seit Wochen bereits klagt der Franzose über Probleme an der Achillessehne und spielt teilweise nur unter Schmerzen. Es ist ein Zustand, der Merlin Polzin nicht gefällt. „Das ist definitiv alles andere als erfreulich und er versucht, gemeinsam mit unserer medizinischen Abteilung das Bestmögliche, um diese Probleme loszuwerden“, sagt der HSV-Trainer. „Deshalb nehmen wir ihn auch immer wieder aus dem Training heraus und wenden andere Behandlungsmethoden an.“

Bereits am Freitag reisen die HSV-Profis nach Hoffenheim

So auch in dieser Woche. Am Mittwoch und Donnerstag trainierte Dompé nicht mit der Mannschaft, arbeitete stattdessen eifrig im Kraftraum. Das Problem: Vor dem Hoffenheim-Spiel bleibt dem Flügelflitzer nur noch das unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Geheimtraining am Freitag. Anschließend hebt der HSV schon in Richtung Südwesten der Republik ab.

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Reicht es für Dompé? Oder wackelt er für Hoffenheim? „Wir haben ihn gesteuert und ich hoffe, dass er dabei ist“, erklärt Polzin, der weiß, wozu der 30-Jährige trotz seiner Beschwerden imstande ist: „Man hat am vergangenen Wochenende gesehen, dass er, auch wenn er nicht ganz bei 100 Prozent ist, den Unterschied ausmachen kann.“ Auch beim 3:2 gegen Bremen hatte Dompé zahlreiche Aktionen und stellte die Werder-Abwehr vor Probleme.

Polzin hofft, dass HSV-Profi Dompé die Schmerzen loswird

Grundsätzlich rechnet Polzin damit, dass Dompé seine Probleme in Kürze los sein wird: „Bei dieser Art der Verletzung ist es nicht untypisch, dass du diese Schmerzen aushalten oder über diesen Punkt gehen musst, um dann auch dafür zu sorgen, dass die Schmerzen nachlassen. Aber im besten Fall sollte es zum Jahresbeginn wieder so sein, dass er dann wirklich schmerzfrei ist.“

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Wenn es irgendwie möglich ist, soll Dompé in Hoffenheim und danach gegen Frankfurt (20. Dezember) noch mal die Zähne zusammenbeißen und auflaufen. Müsste er passen, wäre Fabio Baldé vorne links erste Wahl – denn auch Dompé-Vertreter Alexander Røssing-Lelesiit (Muskelfaserriss) wird in diesem Jahr nicht mehr spielen können.

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