Lizenz-Entscheidung der Bundesliga: So geht es für den HSV Hamburg diesmal aus

Geschäftsführer Christian Hüneburg und Vizepräsident Johannes Bitter vom HSV Hamburg vor der Lizenz-Vergabe
Zuversicht: HSVH-Geschäftsführer Christian Hüneburg (l.) und Sportchef Jogi Bitter

Es ist verdächtig ruhig beim HSV Hamburg in diesen Tagen und auch rundherum. Ungewöhnlich zu dieser Zeit des Jahres. Das Adjektiv „verdächtig“ ist in diesem Fall positiv gemeint. Keine Alarmstimmung, Kein Panik-Modus, keine Schlagzeilen, null Drama. Das diesjährige Lizenzierungsverfahren des Ligaverbandes HBL steht vor dem Abschluss, in Kürze gibt es die Bescheide für die Vereine der 1. und 2. Bundesliga. Die für Mittwoch (22. April) geplante offizielle Bekanntgabe wird nach MOPO-Informationen eine Erfolgsmeldung sein für den HSVH.

An diesem spielfreien Wochenende, an dem in Köln das Pokal-Final-Four steigt, können die Verantwortlichen des HSVH mal durchschnaufen. Anders als Mitte April des Vorjahres. Und Vorvorjahres, als dem Klub sogar die Lizenz entzogen worden war, die erst vor dem Schiedsgericht zurückerstritten werden konnte. „Unsere Hausaufgaben sind erledigt“, sagt Geschäftsführer Christian Hüneburg der MOPO. „Wir warten jetzt auf die Entscheidung der HBL. Ich habe ein gutes Gefühl.“

HSV Hamburg kann dieses Jahr mit der Lizenz rechnen

Konkreter will Hüneburg nicht werden, „nicht vorgreifen“, und auch aus der Liga-Zentrale gibt es vor der Bekanntgabe der Lizenzentscheidung am 22. April keine Statements. Nach MOPO-Informationen erhält der HSVH die Spielgenehmigung für die Saison 2026/27 ohne Bedingungen und Vorbehalte. Allenfalls kleinere Auflagen sind möglich.

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Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

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Die Hamburger, so ist zu hören, haben nach dem wichtigen Schuldenschnitt im Dezember 2025 gut gearbeitet. Die aktuellen und prognostizierten Zahlen seien belastbarer und plausibler als in der Vergangenheit. Auch habe es weniger Erklärungsbedarf gegeben. Im Vorjahr hatte gleich dreimal eine Delegation des HSV Hamburg in die HBL-Zentrale nach Dortmund fahren müssen, um persönlich die Zahlen zu erläutern. So etwas war diesmal gar nicht nötig.

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Im doppelten Sinne bedingungslos fleißig kann der Klub die „Planungen für die kommende Saison vorantreiben“, so Hüneburg. Dabei wird sich der HSVH auch mit seinem Markenbild auseinandersetzen, um es zu schärfen. Für eines will der Klub ganz sicher nicht mehr stehen: Lizenz-Drama.