HSVH-Profi zieht Ausstiegsklausel – Bitter sucht schon Ersatz
Der Handball Sport Verein Hamburg steht vor einem wichtigen personellen Umbruch: Kreisläufer Andreas Magaard wird den Klub nach dieser Saison verlassen. Der 27-jährige Däne zog eine Ausstiegsklausel und wird im Sommer zu seinem Jugendverein GOG Handball zurückkehren – dorthin, wo seine Karriere einst begann. Das gab der Klub am Freitag bekannt.
Magaard war 2022 vom dänischen Erstligisten Nordsjælland Håndbold an die Elbe gewechselt und hatte seinen Vertrag in Hamburg erst im November 2023 langfristig bis 2027 verlängert. Nun entschied sich der Kreisläufer jedoch für eine Rückkehr in die Heimat. Der HSVH respektierte seinen Wunsch und macht den Weg frei.
Comeback nach schwerer Verletzung
Während seiner Zeit in Hamburg hatte sich Magaard unter Trainer Torsten Jansen zu einem wichtigen Bestandteil des Teams entwickelt. Besonders bemerkenswert: sein Comeback nach einem Kreuzband- und Meniskusriss im Dezember 2023. Trotz der langen Pause fand der Däne in dieser Saison sowohl offensiv als auch defensiv zu starker Form zurück. Dennoch zieht es ihn nun zurück nach Dänemark – und weg aus der Bundesliga.

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Bei GOG wurde Magaard ausgebildet, wie viele dänische Topspieler. Über Stationen bei TMS Ringsted – mit denen er 2020 in die erste Liga aufstieg – und Nordsjælland führte ihn sein Weg vor drei Jahren nach Hamburg.
HSVH sucht Ersatz: Sportdirektor Bitter optimistisch
Der Abschied Magaards zwingt den HSVH nun zum Handeln. Sportdirektor Johannes Bitter zeigt sich jedoch gelassen: „Nachdem Andreas uns seinen Wunsch mitgeteilt hat, haben wir sofort Gespräche mit möglichen Nachfolgern geführt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die Position zeitnah neu besetzen können“, so Bitter.
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Für Magaard endet damit nach vier Jahren das Kapitel Hamburg – für den HSVH beginnt die Suche nach einem neuen Mann am Kreis.
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