HSVH kommt unter die Räder! Magdeburg eine Nummer zu groß
Der HSV Hamburg ist beim designierten deutschen Meister SC Magdeburg heftig unter die Räder gekommen. Vor 6.600 Zuschauern unterlagen die Norddeutschen mit 28:41 (12:21). Dabei war Andreas Magaard mit fünf Treffern bester Hamburger Werfer.
Magdeburg fand besser in die Partie, führte schnell mit zwei Treffern. Auch offensiv lief es bei den Gastgebern, die ihren Vorsprung allmählich ausbauten und Hamburgs Trainer Torsten Jansen zur frühen Auszeit zwangen (8:3/12.). Die Gäste versuchten es mit dem siebten Feldspieler, doch bis zur Pause setzte sich der SCM auf neun Treffer ab – Torhüter Sergey Hernandez traf dabei doppelt.
HSVH in der zweiten Halbzeit etwas verbessert
Auch nach dem Seitenwechsel hielt der SCM das Tempo hoch, Hamburg fehlten weiter die Mittel dagegenzuhalten. Auch ein Wechsel auf eine offensivere Deckung brachte nichts, weil Magdeburg weiter Lösungen fand. So stand am Ende eine deutliche Niederlage.
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Der Tabellenführer kann den Titelgewinn nach der Länderspielpause vorzeitig klarmachen – ausgerechnet im Duell mit dem direkten Verfolger SG Flensburg-Handewitt (21. Mai). Ein Remis in der eigenen Halle würde dem SCM genügen. (dpa/sid)
Tore HSVH: Magaard (5), Bo Andersen (4/2), Sauter (4), Gadza (4), Jörgensen (4/2), Weller (2), Kofler (2), Lassen (1), El-Shobaky (1), Olafsson (1)