Harter Kampf, stark vom Strich! Hamburgs Handballer feiern Sieg gegen Eisenach
Mit einem 33:29 (14:11) gegen Eisenach hat sich der HSV Hamburg im Mittelfeld der Handball-Bundesliga festgesetzt. Sportlich läuft es beim finanziell schwächelnden Klub – mit 15:15 Punkten steht Platz zehn zu Buche.
Als HSVH-Torwart Robin Haug drei Minuten vor Schluss einen Siebenmeter von Felix Aellen abwehrte, waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt: Niklas Weller traf im Gegenzug zum 30:26, die Gäste aus Thüringen waren geschlagen. Ein Arbeitssieg, der auch starken Nerven am Siebenmeter-Strich geschuldet war. Gleich sieben Tore erzielten die Hamburger gegen die hartnäckig verteidigenden Eisenacher durch Strafwürfe.
Super-Start des HSVH – 5:1 nach zehn Minuten
Schon in den ersten zehn Minuten legten die Hamburger mit einer 5:1-Führung den Grundstein zum Sieg und zwangen Eisenach zur ersten Auszeit. Der Vorsprung schmolz bisweilen, hatte aber immer Bestand – auch dank der insgesamt sieben Treffer des besten HSVH-Schützen Moritz Sauter, der danach noch einmal auf das enttäuschende 32:35 beim Bergischen HC in der Vorwoche einging.

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„Nach dem Spiel beim BHC haben wir wieder unser Gesicht gezeigt“, freute sich Sauter im Dyn-Interview: „Wir haben eine harte Abwehr gespielt. Mit dieser Emotion und Einstellung müssen wir immer spielen.“ Sein Mitspieler Casper Mortensen, gegen Eisenach fünfmal erfolgreich, überraschte ihn während des Gesprächs mit dem Zuruf „Nationalmannschafts-Spieler“ – ein Kommentar zum freudigen Umstand, dass Sauter in den erweiterten Kader der DHB-Auswahl berufen worden ist.
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Auch dort sollte er sein Eisenach-Gesicht zeigen, nicht das vom BHC-Spiel. Dann kommt es vielleicht auch bald zum Länder-Duell mit seinen dänischen Kollegen Mortensen und Frederik Bo Andersen, der zum Sieg gegen Eisenach ebenfalls fünf Tore beisteuerte.
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