Endspurt vor dem Umbruch: Worum es jetzt für den HSV Hamburg geht
Wer auf die Tabelle schaut, könnte befürchten, bei Hamburgs Handballern sei die Luft raus. Im gesicherten Tabellen-Mittelfeld steuert die Mannschaft dem Saisonende der Bundesliga entgegen. Nach oben geht nicht mehr viel, nach unten wird nichts mehr anbrennen. Sechs Spiele sind es noch. Keine Ziele mehr? Weit gefehlt, betont HSVH-Kapitän Niklas Weller gegenüber der MOPO.
„Wir sind Leistungssportler und wollen jedes Spiel gewinnen“, sagt Weller. „Wir wollen die Saison möglichst erfolgreich beenden und als Mannschaft, mit dieser Gemeinschaft, das Maximale rausholen und noch ein paar Erfolgserlebnisse feiern.“
Niklas Weller ist Teil des Umbruchs beim HSVH
Es ist auch der Endspurt besagter Gemeinschaft. Mit Casper Mortensen, Jacob Lassen und Andreas Magaard werden drei langjährige HSVH-Profis den Klub verlassen, auch Mohamed El-Tayar geht. Weller beendet seine Karriere und wird dann Klub-Präsident. Ein erfolgreicher Abschluss ist der Wunsch und sei im Interesse aller, sagt Weller.
Ein realistisches Ziel. Vier der letzten sechs Gegner des Tabellenelften rangieren hinter dem HSVH (Erlangen, Stuttgart, Wetzlar, Eisenach), Göppingen als Neunter knapp davor und nur Spitzenreiter Magdeburg scheint kaum schlagbar.
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Und dann ist da noch die Pflicht. „Wir haben eine Verantwortung allen Mannschaften in der Liga gegenüber, alles zu geben für einen fairen Wettbewerb bis zum Schluss“, betont Weller, der sich freut, dass sich sein Team nach der gerade erfolgten Lizenzerteilung ohne Bedingungen und ohne Zittern und Sorgen „voll und ganz auf Handball konzentrieren kann“.
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