Johannes Bitter mit Norwin Pein bei der Vertragsunterschrift

Sportdirektor Johannes Bitter (l.) freut sich, dass Norwin Pein seinen ersten Profivertrag unterzeichnen konnte. Foto: HSVH (Screenshot)

„Ein kleiner Traum“: HSVH schenkt Keeper einen Profivertrag

kommentar icon
arrow down

Der Handball Sport Verein Hamburg setzt weiter auf den Nachwuchs: Der junge Torhüter Norwin Pein wurde mit einem Profivertrag ausgestattet. Damit geht „ein kleiner Traum“ in Erfüllung.

Der 22-Jährige stellte sein Können zuletzt in der U23 unter Beweis und trug durch seine Paraden maßgeblich zur Meisterschaft in der Regionalliga Nord bei – samt Aufstieg in die 3. Liga. Sportdirektor Johannes Bitter findet lobende Worte für Pein: „Norwin war ein absoluter Garant für den Erfolg unserer U23 und hat maßgeblich zum Aufstieg in die 3. Liga beigetragen. Er hat sich in kurzer Zeit sehr gut weiterentwickelt und sich seinen Profivertrag verdient.“

Hamburgs Handballer glauben an Torwart Norwin Pein

Nach zunächst drei Jahren beim damaligen HSV Handball (2013 bis 2016) spielte Pein bis 2022 im Jugendbereich des HSVH, bevor er sich dem TSV Kronshagen und danach dem THW Kiel anschloss. Seit dieser Saison trägt der Torhüter wieder das HSVH-Trikot – und fortan tut er es als Profi.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Bundesliga-Luft durfte der gebürtige Hamburger bereits im Februar beim Auswärtssieg (25:23) gegen MT Melsungen schnuppern, als er für einen Siebenmeter auf die Platte kam. Ende März gegen den Bergischen HC (34:35) feierte Pein sein Kaderdebüt bei einem Heimspiel. Laut Bitter ist jetzt der nächste wichtige Schritt, erst mal in der 3. Liga Spielpraxis zu sammeln und langsam an das Profiniveau herangeführt zu werden.

Das Beispiel Pein zeigt: Harte Arbeit zahlt sich aus. Während er den Glauben an seine sportliche Karriere nie verloren hat, absolvierte der Torhüter ein Duales Studium zum Kriminalpolizisten. „Norwin hat einen besonderen Weg hinter sich, denn er hat in der Jugend schon für Hamburg gespielt. Danach hat er seine Polizeiausbildung in Kiel-Altenholz gemacht und sich über die Regionalliga Schritt für Schritt zurückgearbeitet“, erklärt Lukas Ossenkopp, U23-Trainer und Daten- und Performance-Coach der Bundesliga-Mannschaft. „Umso beeindruckender ist es, wie er sich in dieser Saison präsentiert hat. Vor ein paar Jahren hätte wohl kaum jemand gedacht, dass er den Sprung in den Profikader schafft.“

Norwin Pein: Sein Traum geht beim HSVH in Erfüllung

„Es ist ein kleiner Traum, der in Erfüllung geht – vor allem, weil ich zu diesem Zeitpunkt meiner Karriere eigentlich nicht mehr wirklich damit gerechnet habe“, sagt Pein über seinen Profivertrag. Trotz der Doppelbelastung aus Handball und Polizei sind seine Ziele nicht weniger ambitioniert: Den Profis möchte er bestmöglich zur Seite stehen. Gleichzeitig sei es sein Ziel, sich mit der U23 in der 3. Liga zu etablieren und die Grundsteine für die kommenden Saisons zu legen.

Das könnte Sie auch interessieren: „Geiles Spiel!“ HSVH siegt deutlich in Erlangen und feiert seine 18-Jährigen

Ossenkopp vertraut in Pein und seine Entwicklung: „Ich bin überzeugt, dass er den nächsten Schritt macht – und wenn er gebraucht wird, auch in der Bundesliga seinen Mann stehen kann.“

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test