Die Bayern-Profis um Harry Kane vor der Kurve in Paris

Die Bayern-Profis um Harry Kane (2.v.r.) traten mit gemischten Gefühlen vor die Kurve in Paris. Foto: imago images/Shutterstock

„Zu Recht eine Milliarde auf dem Platz!“ Kramer nach Bayern-Spektakel baff

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Es war eine Champions-League-Partie für die Superlative. Eine für die Geschichte. So sahen es nicht nur die Protagonisten auf dem Platz. „Es war das beste Spiel, das ich als Trainer erlebt habe“, sagte PSG-Coach Luis Enrique nach dem 5:4 (!) seines Teams gegen die Bayern im Halbfinal-Hinspiel der Königsklasse. FCB-Star Joshua Kimmich dachte zwischenzeitlich: „Boah, was ist denn hier los?“ Und auch Christoph Kramer staunte.

Als das Spektakel vorbei war, geriet der Experte bei „Prime Video“ ins Schwärmen. „Wir kennen ja alle Spiele, bei denen jeder Schuss ein Treffer ist. Das war es heute aber nicht“, sagte Kramer und meinte: „Wenn jeder Schuss ein Treffer ist, geht’s hier wirklich 9:9 aus.“ Es war ein atemberaubender Schlagabtausch, den sich Paris und München lieferten. „So ein Spiel habe ich noch nie in meinem Leben gesehen“, ergänzte Kramer. „Das war wilder Westen.“

FC Bayern verliert in der Champions League 4:5 bei PSG

Alles begann mit dem Führungstor für den FC Bayern durch Harry Kane, der in der französischen Hauptstadt vom Punkt getroffen hatte (17.). PSG drehte die Partie durch Khvicha Kvaratskhelia (24.) und João Neves (33.), ehe wieder die Gäste an der Reihe waren: Michael Olise glich für das Team des gelbgesperrten Vincent Kompany, der auf der Tribüne sitzen musste, zum 2:2 aus (41.). Das letzte Wort vor der Halbzeitpause hatte jedoch der amtierende Champions-League-Sieger: Ousmane Dembélé nutzte einen Handelfmeter für die erneute PSG-Führung (45.+5).

Früher Profi, jetzt beliebter Experte: Christoph Kramer (35) IMAGO / ANP
Christoph Kramer am Champions-League-Mikrofon
Früher Profi, jetzt beliebter Experte: Christoph Kramer (35)

Als im zweiten Durchgang dann Kvaratskhelia (56.) und Desiré Doué (58.) binnen zwei Minuten auf 5:2 stellten, verwandelte sich der Parc des Princes in ein Tollhaus. „Wenn man sieht, was hier los war danach …“, rang Kimmich bei „Prime Video“ mit Worten. „Weil drei Tore schlechter waren wir auf keinen Fall.“ Das bewiesen die Bayern trotz des Doppelschocks: Dayot Upamecano (65.) und der überragende Luis Díaz (68.) verkürzten zügig auf 4:5 und verschafften den Münchnern doch noch eine passable Ausgangslage vor dem Rückspiel nächste Woche Mittwoch.

Experte Christoph Kramer: „Einfach gut von 22 Menschen“

Das erste Aufeinandertreffen machte Lust auf mehr. Es war Werbung für den Fußball. „Es war ein Weltklasse-Spiel“, hielt Kramer fest. „Einfach gut von 22 Menschen.“ Mit Blick auf die enormen Kaderwerte der beiden europäischen Spitzenteams fügte der Ex-DFB-Nationalspieler hinzu: „Da stand heute zu Recht eine Milliarde Euro auf dem Platz!“

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Als Zuschauer habe er an diesem geschichtsträchtigen Dienstagabend „einen ungewöhnlich hohen Puls“ gehabt, berichtete Kramer – und witzelte beim Blick auf seine Fitness-Armbanduhr: „Wenn ich auf meine Daten schaue, war das eine mittlere Sporteinheit.“ Es würde nicht überraschen, wenn Kramer auch nach dem Rückspiel baff sein wird.

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