Jamal Musiala und Mitspieler jubeln über seinen Treffer

Jamal Musiala (M.) erzielte bei seinem Startelf-Comeback den ersten Treffer nach seiner Verletzung. Foto: imago/Beautiful Sports

„Zu früh für große Ansagen“: In der Champions League drohen deutsche Duelle

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Bayern München fühlt sich für ein mögliches Bundesliga-Duell im Achtelfinale der Champions League gerüstet. „Dann ist es so“, sagte Torwart Jonas Urbig nach dem 2:1 (0:0) bei der PSV Eindhoven zum Abschluss der Ligaphase zu der Aussicht, im Achtelfinale auf Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen treffen zu können, und betonte: „Wir sind vorbereitet!

Neben dem BVB und Bayer sind Atalanta Bergamo und Olympiakos Piräus mögliche Gegner des Vorrunden-Zweiten auf dem Weg ins Viertelfinale. Am Freitag (12 Uhr) wird erst einmal die Zwischenrunde ausgelost. Auf Leverkusen wartet entweder Dortmund oder Olympiakos Piräus als Play-off-Gegner. Setzt sich die Werkself durch, blüht ihr wie in der Vorsaison im Achtelfinale Bayern München.

Dortmund, Leverkusen, Bayern: Wer spielt gegen wen?

Trainer Vincent Kompany sieht seine Elf im Vergleich zum Vorjahr, als in der Runde der letzten Acht gegen Inter Mailand Endstation war, verbessert. „Sieben Siege in acht Spielen, das ist positiv, das ist ein Schritt nach vorne“, sagte der Belgier: „Aber das heißt nicht, dass du jetzt was gewonnen hast. Es ist noch ein bisschen zu früh, um zu große Ansagen zu machen.“

Dennoch sind die Münchner optimistisch – auch wegen Jamal Musiala, der bei seiner Startelf-Rückkehr sofort den ersten Treffer seit seiner Horrorverletzung erzielte (58.). „Wir haben schon gemerkt, dass er wieder Freude hat“, sagte Sportvorstand Max Eberl: „Er ist extrem demütig und dankbar, dass er wieder auf dem Platz stehen kann. Er kann momentan noch ohne Druck spielen, keiner erwartet von ihm Wunderdinge.“

Kane über Musiala: „Wir werden ihn noch brauchen“

Von Torgarant Harry Kane, der den Sieg mit seinem achten Saisontreffer in der Königsklasse gesichert hatte (84.), gab es ein Sonderlob für den Zauberfuß. „Wunderschönes Tor aus spitzem Winkel, er hat seine Qualitäten gezeigt, war herausragend. Ich ziehe den Hut vor ihm“, sagte der Superstar und betonte: „Wir werden ihn noch brauchen in den großen Spielen, wenn wir was erreichen wollen.“

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Musiala selbst bekannte, er habe sich „eigentlich echt gut“ auf dem Platz gefühlt – „außer Anfang zweite Halbzeit, da habe ich kurz vergessen, Fußball zu spielen“, ergänzte er lachend: „Da muss ich sauberer mit dem Ball sein, aber das kommt. Ich komme gut rein, wenn ich auf dem Platz bin, will ich den Fokus haben, zu liefern.“

Bayerns Urbig hält nach Augsburg-Patzer wieder souverän

Wie Urbig in Eindhoven. Der Torwart zeigte sich unbeeindruckt von seinem Fehler bei der Niederlage gegen den FC Augsburg (1:2) und hielt die Bayern im Spiel. „Top. Das zeigt, was für ein großer Charakter und sehr guter Torwart er ist“, lobte Eberl den designierten Erben von Manuel Neuer.

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Urbig aber gab das Lob weiter. „Wir haben als Mannschaft einen super Job gemacht. Wir sind alle da für die Mannschaft, egal wer gebraucht wird.“ Und die Trophäe für den besten Spieler? „Das ist nichts, worauf ich mir was einbilde. Ich gehe meinen Weg weiter.“ Erst einmal aber auf der Bank. „Jetzt“, sagte Kompany, „ist wieder Manu dran.“ Auch im Achtelfinale. (sid/hmg)

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