Rudi Völler schaut skeptisch

Rudi Völler schätzt die WM-Gruppe der deutschen Nationalmannschaft als schwer ein. Foto: IMAGO / Nico Herbertz

„Die haben zwei Mannschaften“: DFB-Boss Völler guckt neidisch auf andere Nation

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Für DFB-Sportdirektor Rudi Völler wäre bei der Fußball-WM im kommenden Jahr ein Einzug ins Viertelfinale womöglich schon ein Erfolg.

„Das hängt immer vom Wie ab“, sagte der Weltmeister von 1990 dem „Kicker“. Man müsse auch immer miteinbeziehen, gegen wen man spielt, so Völler und erinnerte an die EM 2024 im eigenen Land.

„Wir haben es trotzdem vielleicht sogar besser gemacht als die Engländer, obwohl die am Ende ins Finale gekommen sind. Wir haben halt früher gegen die Spanier gespielt. Man hatte schon das Gefühl, dass wir die Einzigen waren, die sie an den Rand einer Niederlage bringen konnten“, sagte der 65-Jährige. 2024 war das DFB-Team gegen den späteren Europameister Spanien unglücklich im Viertelfinale ausgeschieden.

Völler sieht England als „Geheimfavoriten“

In der Favoritenrolle sieht Völler das deutsche Team bei der WM nicht. Mit Blick auf das vorhandene Spielermaterial müsse man es realistisch sehen. „Wir sind gut, auch die, die neu dabei waren, sind gut, aber es ist natürlich bei uns nicht so eine Situation wie in Frankreich. Wenn da acht Spieler ausfallen, dann spielen halt acht andere, und es ändert sich nichts. Die haben ja zwei Mannschaften.“

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Deutschland könnte bei der WM bereits früh in der K.o.-Runde auf Frankreich treffen. Dass Deutschland die Vorrunde übersteht, daran hat Völler keinen Zweifel. Trotzdem sei es keine leichte Gruppe mit Ecuador und der Elfenbeinküste, auch wenn Curacao „ein Exot“ sei.

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England mit Trainer Thomas Tuchel sei „als sogenannter Geheimfavorit gut und richtig eingeschätzt“, meint Völler. „Trotz der bemerkenswerten Finalteilnahme bei der EM hat man das Gefühl, dass sie inzwischen noch mal besser geworden sind. Wenn man sich da die Top-Elf auf dem Papier anschaut, das liest sich schon gut.“ (dpa/lam)

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