Oladapo Afolayan und James Sands beim St. Pauli-Training im Schnee

So verschneit wie im vergangenen Winter ging es für Oladapo Afolayan und James Sands (r.) beim St. Pauli-Training bisher noch nicht zu. Foto: WITTERS

Wer fliegt wohin? So machen sich Bayern, BVB, St. Pauli & Co. für die Rückrunde fit

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Die kälteste Weihnachtszeit seit 2010 brachte vielerorts Eis und Schnee – und erinnerte den deutschen Fußball nebenbei an den ursprünglichen Sinn der Winterpause. Weiße Flocken in Berlin, Dauerfrost in München, Nasskälte im Rheinland, so sah es auch zwischen den Jahren noch aus. Und trotz der wirklich nur kurzen Verschnaufpause flüchten immerhin 6 der 18 Bundesligisten nun in den warmen Süden.

Bayern Münchens Verfolger Borussia Dortmund und RB Leipzig gehören dazu, sie haben sich einiges vorgenommen für 2026, daher soll in der Vorbereitung alles stimmen. Die Klubs nehmen dafür durchaus stressige Reisen in Kauf. Der BVB steigt bereits am 2. Januar in den Charterflieger nach Marbella, viel Zeit bleibt in Spanien nicht: Anders als vom Verein erhofft eröffnet die Borussia den 16. Spieltag bereits am 9. Januar mit dem Freitagsspiel bei Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr/Sky). Der frühestmögliche Termin also, aus diesem Grund reisen die BVB-Profis nach sechs Tagen Trainingslager direkt von Marbella nach Frankfurt.

BVB ist nicht das einzige Trainingslager in der Winterpause

Wie die Dortmunder bereiten sich auch der 1. FC Köln und die TSG Hoffenheim in Spanien vor, der VfL Wolfsburg und Leipzig in Portugal. Borussia Mönchengladbach schlägt zudem bis zum 5. Januar sein Quartier im türkischen Belek auf. Die Entscheidung für eine Reise hat für die Teams dabei nicht nur etwas mit den Wetter- und Platzbedingungen zu tun.


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„Es bleibt nicht viel Zeit für die Vorbereitung. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, Mannschaft und Staff zum Trainings-Kick-off zusammenzubringen und die Kräfte zu bündeln“, sagte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder. Die wenigen Tage sollen maximal gemeinsam genutzt werden. Tabellenführer Bayern München verzichtet wie der Großteil der Liga dagegen auf eine strapaziöse Neujahrsreise.

FC St. Pauli startete als erster Klub in die Rückrunde

Die immerhin dreiwöchige Pflichtspielpause ist mittlerweile übrigens eine Art Alleinstellungsmerkmal für die Bundesliga, zumindest im Kreise der europäischen Top-Ligen. Während in England selbst an den Weihnachtstagen der Ball nicht ruht, wird auch in Italien an jedem Wochenende gespielt. Spanien und Frankreich nehmen den Ligabetrieb bereits am ersten Januar-Wochenende wieder auf.

Frühstarter in Deutschland war der FC St. Pauli, wo bereits vor dem Jahreswechsel die erste Einheit anstand. Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand setzt indes auf längere Regeneration und bittet seine Spieler erst am 4. Januar wieder auf den Platz. Beim HSV geht es an diesem Freitag (2. Januar) wieder los.

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Nach knapp drei Wochen ohne Pflichtspielbelastung wartet auf die Mannschaften dann allerdings direkt ein dichtes Programm: Die englische Woche in der Bundesliga bedeuten mitunter drei Spiele innerhalb von acht Tagen. Für die Champions-League-Teilnehmer stehen gar drei englische Wochen in Folge an. Der Erholungseffekt der kurzen Winterpause dürfte dann umso wichtiger sein. (mp/sid)

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