„Dann bin ich die dumme Spielerfrau“: Lisa Müller wehrt sich gegen Spekulationen
Sie galten als Münchens Vorzeigepaar: Thomas und Lisa Müller, bereits seit 2009 verheiratet, waren durch ihre harmonischen Auftritte bekannt und beliebt. Doch seit einiger Zeit sieht man die Müllers nur noch selten zusammen. Zu öffentlichen Anlässen wie der Meisterfeier des FC Bayern oder dem Münchner Oktoberfest kam der Weltmeister von 2014 zuletzt ohne seine Frau. Das löste Spekulationen um eine mögliche Trennung aus.
Als der 36-Jährige dann im August vergangenen Jahres alleine seine Heimat verließ, um in Kanada bei den Vancouver Whitecaps seine Fußballerkarriere fortzusetzen, kochten die Gerüchte hoch. Während Thomas Müller seine Social-Media-Kanäle mit neuem Kanada-Inhalt füllte, blieb die Dressur-Reiterin in Deutschland und zog sich für einige Zeit aus den sozialen Netzwerken zurück. Über ihren Beziehungsstatus sprachen die Müllers öffentlich nicht.
Lisa Müller: „Inzwischen ist es mir wurscht“
Nun allerdings äußerte sich Lisa Müller in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ dazu, warum sie ihrem Mann nicht nach Kanada gefolgt ist. „Es wäre gar nicht möglich gewesen, ihn zu begleiten“, erklärte sie. „Ich reite Turniere, das ist mein Beruf.“ Neben den Turnieren müssten die Pferde trainiert werden, fügte Müller hinzu. Da die 36-Jährige den landwirtschaftlichen Zuchtbetrieb mit gemeinsam mit ihrem Mann führe, müsse einer immer im Betrieb nach dem Rechten schauen, erklärte sie. Offenbar hatte sie mancher nicht als eigenständige Person, sondern nur als Anhängsel des Fußball-Profis wahrgenommen.

Hinsichtlich der Beziehung schwieg Müller indes weiter. „Zu meinem Privatleben äußere ich mich gar nicht mehr“, sagte sie. Sie wolle sich nicht mehr rechtfertigen. Müller berichtete davon, wie sie in ihrem Alltag fotografiert werde, während sie sich mit Freunden treffe, und dies öffentliche Spekulationen lostrete. „Inzwischen ist es mir wurscht, dann bin ich eben die dumme Spielerfrau, die eigentlich nur Nägel lackieren kann“, sagte sie und ergänzte: „Jedenfalls lernt man die Menschen auf diesem Wege unverblümter kennen.“
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Gegen öffentliche Falschbehauptungen gehe sie konsequent vor. „Jede Woche telefoniere ich mit einem bekannten Münchner Medienanwalt“, berichtete Müller. „Wir gewinnen immer alles“, sagte sie. Oftmals nützten aber auch Unterlassungserklärungen nichts, da wenige Wochen später wieder Behauptungen in einer anderen Wortwahl aufgestellt würden.
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