Vor Zweitliga-Spiel: Polizei verhindert Massenschlägerei mit hunderten Fans
Eine Woche nach den Fan-Ausschreitungen beim Heimspiel von Dynamo Dresden ist es erneut zu Auseinandersetzungen mit Dresdner Beteiligung gekommen. Wie die Polizei Thüringen mitteilte, haben Einsatzbeamte aus Thüringen, Sachsen und der Bundespolizei in der Samstagnacht eine Schlägerei zwischen mehr als 200 Anhängern von Dynamo und dem 1. FC Nürnberg verhindert.
„Die Polizisten stellten schließlich in einem Gewerbegebiet nahe Eisfeld eine beginnende Auseinandersetzung zwischen den Fußballfans fest, die durch die Beamten unterbrochen wurde“, hieß es in einer Mitteilung.
Ermittlungen gegen 214 Fans von Dynamo Dresden und Nürnberg
In der weiteren Folge wurden 214 Beteiligte einer Identitätsfeststellung unterzogen. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete gegen die Betroffenen Ermittlungsverfahren ein. Die weiteren Ermittlungen werden von der Dresdner Kriminalpolizei geführt. Insgesamt waren 220 Beamte im Einsatz.
Dresden ist an diesem Samstag (13 Uhr/Sky) in Nürnberg zu Gast. Das Spiel war als Hochrisikospiel eingestuft worden.
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Bereits vergangene Woche war es im Rudolf-Harbig-Stadion zu Krawallen gekommen. Zahlreiche vermummte Dynamo-Fans hatten sich aus dem K-Block auf den Weg zum Gästeblock von Hertha BSC gemacht, es kam zu Auseinandersetzungen, Pyrotechnik und Raketen wurden hin- und hergeschossen, ehe die Polizei die Heimfans zurück in den eigenen Block drängte. (sid/dj)
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