Harry Kane

Harry Kane sorgt mit seiner Verletzung für Sorgen beim FC Bayern. Foto: Imago / Shutterstock

Ausgerechnet vor dem Real-Kracher: Bayern bangt um Superstar Harry Kane

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Max Eberl hatte nur einen Wunsch. Dieses Jahr solle der FC Bayern doch bitte verschont bleiben und keinen „Genickbruch“ wie in der vergangenen Saison erleiden, als die Münchner nach der Länderspielpause im März mit zahlreichen Verletzten in die heiße Phase starteten. Also: Wurde Eberls Wunsch erhört? Größtenteils, wenngleich mit einer – nicht unbedeutenden – Ausnahme: Harry Kane.

Am Dienstagabend dürfte der Engländer nicht nur bei Eberl für die ein oder andere Sorgenfalte gesorgt haben. Wegen einer „leichten Verletzung“ hatte der unersetzbare Starstürmer das Testspiel der englischen Nationalmannschaft gegen Japan (0:1) verpasst. Und das nur eine Woche vor dem vorläufigen Saisonhöhepunkt der Bayern, dem Hinspiel im Giganten-Duell in der Champions League bei Real Madrid (Dienstag, 21.00 Uhr/Prime Video).

Tuchel über Kane: „Es ist eine leichte Verletzung“

Genug Grund zur Panik also? Kane, so hieß es, sollte am Mittwoch nach seiner Rückreise nach München an der Säbener Straße von den Ärzten untersucht werden, eine genaue Diagnose stand zunächst noch aus. Betroffen ist wohl das Sprunggelenk. „Es ist eine leichte Verletzung, die quasi aus dem Nichts kam“, erklärte Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel. Diese sei aber allemal „ernst genug“, so der frühere Bayern-Coach, dass Kane „nicht spielen kann“.

Auch im Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) dürfte der Torjäger laut Sky wohl ungeachtet der Schwere einer möglichen Verletzung geschont werden. Nichts soll einen Einsatz des Engländers im Bernabéu gefährden. Ein Ausfall gegen Real, das wissen auch die Bayern, wäre fatal. Seit Wochen schon dreht sich bei den Münchnern alles um dieses Duell.

„Es ist der Gipfel, das Spiel aller Spiele, das vorweggenommene Finale“, sagte der langjährige Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zuletzt. Die Bayern, tönte Kane, hätten „vor niemandem Angst“. Das Triple scheint für die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany in der aktuellen Form greifbar – auch, weil der Rekordmeister in dieser Saison weitgehend vom Verletzungspech verschont geblieben ist.

Gegen Real Madrid könnte Kane zur entscheidenden Figur werden

Selbst in der so ungeliebten Länderspielpause. Mit Ausnahme von Kane gab – Stand Donnerstag – keiner der zurückgekehrten Nationalspieler Grund zur Sorge. Und auch sonst entspannte sich die Personalsituation in den vergangenen zwei Wochen. Die verletzten oder angeschlagenen Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic, Alphonso Davies und Manuel Neuer konnten zuletzt alle wieder mit der Mannschaft trainieren.

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Neuer soll wohl schon in Freiburg ins Tor zurückkehren. Für Kane stünde im Breisgau wohl Serge Gnabry als Ersatz bereit, Nicolas Jackson fehlt noch rotgesperrt. Gegen Real aber wäre der Senegalese einsatzberechtigt. (sid/dj)

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