Leverkusens Aleix Garcia und Robert Andrich waren bedient.

Leverkusens Aleix Garcia und Robert Andrich waren bedient. Foto: WITTERS

Vor HSV-Spiel: Leverkusen lässt sich von Stuttgart vorführen

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Am Dienstag gastiert Bayer Leverkusen zum Abschluss der Hinrunde im Volksparkstadion beim HSV. Die Rothosen sind in allen Belangen der klare Außenseiter – eigentlich. Denn der Deutsche Meister von 2024 zeigte sich zum Start ins Fußballjahr völlig von der Rolle und wurde daheim vor allem in der ersten Halbzeit von starken Stuttgartern auseinandergenommen. Die Werkself unterlag dem VfB nach desolaten ersten 45 Minuten am Ende mit 1:4 (0:4) und muss sich in Hamburg mächtig steigern. Im Kampf um die Champions-League-Plätze zogen die Schwaben mit Leverkusen gleich (29 Punkte).

Das Topspiel des 16. Spieltags hielt im ersten Durchgang nur in eine Richtung, was es versprochen hatte. Der VfB Stuttgart überrollte die überforderte Werkself. Jamie Leweling sorgte für die frühe Führung (7.), ehe Maximilian Mittelstädt per Strafstoß nachlegte (29.). Ex-HSV-Star Josha Vagnoman war zuvor von Leverkusens Jeanuel Belocian gefoult worden.

Doppelschlag vor der Pause schockt Leverkusen

Zwar beruhigte sich das Leverkusener Spiel kurz, dann folgte aber der doppelte Total-Blackout. Leweling legte in der 45. Minute das 3:0 nach. Nur wenige Sekunden später erhöhte Deniz Undav noch auf 4:0. Da waren die meisten Leverkusen-Fans schon lange wütend in die Pause gegangen. Wahnsinn!

Im zweiten Abschnitt zeigte sich das Team von Trainer Kasper Hjulmand zwar verbessert und konnte das Ergebnis durch ein Elfmeter-Tor von Alejandro Grimaldo (66.) noch etwas aufhübschen, am Ende blieb aber der Eindruck von einer schwachen Bayer-Mannschaft, die in dieser Form auch beim HSV, der zwar ebenfalls sein Spiel in Freiburg verlor (1:2), aber sehr heimstark auftritt, Probleme bekommen könnte.

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Dass Bayer gleich mit Ibrahim Maza Algerien), Christian Kofane (Kamerun) und Eliesse Ben Seghir (Marokko) noch drei Spieler beim Afrika Cup weilen und Edmond Tapsoba nach seinem Ausscheiden mit Burkina Faso Urlaub bekam, kam erschwerend hinzu. Alle vier dürften auch noch am Dienstag nicht zur Verfügung stehen.

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