Missy Bo Kearns beim Nations-League-Spiel gegen Spanien

Missy Bo Kearns hat „noch immer mit dem psychischen Trauma zu kämpfen“. Foto: Imago / Shutterstock

„Vier Tage Hölle“: Nationalspielerin macht Fehlgeburt öffentlich

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Die englische Fußball-Nationalspielerin Missy Bo Kearns hat in einem emotionalen Interview eine Fehlgeburt öffentlich gemacht. Sie habe im Krankenhaus „vier Tage in der Hölle“ erlebt, sagte die 25-Jährige dem Sender ITV News. Die Mittelfeldspielerin von Aston Villa und ihr Partner Liam Walsh, der bei Luton Town unter Vertrag steht, hatten die Schwangerschaft am 1. März bekannt gegeben, das Baby aber wenige Wochen später verloren.

Sie habe sich am 18. März auf dem Trainingsgelände von Aston Villa unwohl gefühlt und die Teamärztin aufgesucht, berichtete Kearns. „Ich hatte 42 Grad Fieber und zitterte am ganzen Körper. Wir fuhren ins Krankenhaus, und dort erfuhren wir sofort, dass wir das Baby verloren hatten und ich eine Sepsis entwickelt hatte. Es war ein Schock. Mein ganzes Leben veränderte sich von einem Moment auf den anderen.“

Kearns hätte ohne Rat der Teamärztin anders gehandelt

Kearns sagte, sie sei der Teamärztin dankbar für den Rat, sofort ein Krankenhaus aufzusuchen. „Wir mussten drei, vier Tage lang die Hölle im Krankenhaus in Birmingham durchmachen. Ich glaube, wir haben erst jetzt richtig verstanden, was wir alles durchgemacht haben“, sagte sie. „Ich bin den Ärzten hier bei Villa so dankbar, denn wäre ich an dem Tag zu Hause gewesen und hätte meine Mutter angerufen und gesagt: ‚Ich fühle mich etwas erkältet‘, hätten wahrscheinlich alle nur gesagt: ‚Schlaf dich aus‘ oder so.“

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Kearns hatte das Trainingsgelände von Villa besucht, um ihre Teamkolleginnen zu sehen und an ihrer Fitness zu arbeiten. Sie habe noch immer mit dem psychischen Trauma zu kämpfen, sagte sie. (sid/tb)

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