„Unsagbare Tragödie“: Sieben Fußball-Fans sterben auf dem Weg zum Europa-League-Spiel
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Rumänien sind am Dienstag sieben griechische Fans von PAOK Thessaloniki ums Leben gekommen. Drei weitere Insassen eines verunglückten Kleinbusses wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten.
Das Fahrzeug mit insgesamt zehn Männern war auf dem Weg von Griechenland zum Europa-League-Spiel von PAOK bei Olympique Lyon, als es in der westrumänischen Region Timis frontal mit einem Lastwagen zusammenstieß. Nach Angaben der örtlichen Polizei wurde der Minibus von einem 29 Jahre alten Mann gesteuert, der aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet.
Sechs PAOK-Fans starben noch am Unfallort
Sechs der Opfer starben noch am Unfallort, ein weiterer Mann erlag später seinen Verletzungen. Drei Überlebende kamen in umliegende Krankenhäuser. Rumänische Rettungsdienste bestätigten die Zahlen.

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis reagierte tief betroffen auf die Nachricht. „Ich war zutiefst erschüttert, als ich (…) von dem tragischen Unfall in Rumänien erfuhr, bei dem sieben junge Landsleute ihr Leben verloren haben“, schrieb er bei Facebook. Auch sprach er den Angehörigen sowie PAOK sein Mitgefühl aus.
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PAOK-Präsident Ivan Savvidis sprach von einer „unsagbaren Tragödie“, die den Verein erschüttert habe. Er sei „zutiefst betroffen über den ungerechten Verlust junger Menschen, Fans unserer geliebten Mannschaft“. (sid/lam)
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