Mario Basler bei einer Gala

Mario Basler war am Sonntag zu Gast im „Doppelpass“ von Sport1. Er sprach auch über Leon Goretzka. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

„Unding!“ Mario Basler wettert gegen eine Bayern-Entscheidung

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Nach acht Jahren beim FC Bayern wird Nationalspieler Leon Goretzka den deutschen Rekordmeister im Sommer ablösefrei verlassen. Der 31-Jährige und der FC Bayern hatten sich unlängst darauf geeinigt, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. ExProfi Mario Basler passt die Entscheidung der Bayern, Goretzka gehen zu lassen, überhaupt nicht, wie er am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“ erklärte.

Der ehemalige Bayern-Star meint, dass die Münchner den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler hätten verlängern müssen. In der Sendung sprach er sogar von einem „Unding beim FC Bayern“, weil dies nicht geschehen sei. Goretzka kommt in dieser Saison auf 44 Einsätze. Während er in der Liga häufig zum Zug kommt, gehört er in der Champions League meist nur zum Ersatz-Personal. Dort bekommt Aleksandar Pavlović häufig den Vortritt an der Seite von Joshua Kimmich.

Basler wünscht sich gegen PSG: Goretzka statt Pavlovic

Auch das kann Basler nicht verstehen. Der 57-Jährige würde sich wünschen, dass Goretzka in den wichtigen Spielen der Bayern starten darf – und nicht Pavlovic: „Für mich gehört dort Goretzka hin. Er ist für mich der Stabilere.“ Für das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen PSG am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) hat Basler daher auch eine klare Startelf-Vorstellung. „Ich würde Goretzka gegen Paris auf jeden Fall von Anfang an spielen lassen“, erklärte der ehemalige Nationalspieler.


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Kurios ist Baslers Hingabe für den Bayern-Star durchaus, denn beim Transfer des Achters im Jahr 2018 hatte der Ex-Profi noch gesagt, dass Goretzka keine fünf Spiele für die Bayern absolvieren würde. Knapp acht Jahre später sind es immerhin 325 Partien, in denen Goretzka 54 Treffer und 51 Vorlagen gelangen. Eine Ausbeute, die Basler nun veranlasste, zurückzurudern.

Basler bittet Goretzka live im „Doppelpass“ um Verzeihung

Mittlerweile hat der 57-Jährige eine ganz andere Meinung zu Goretzka und bat sogar live im „Doppelpass“ um Verzeihung für seinen Kommentar: „Leon, natürlich entschuldige ich mich bei dir. Ich war damals nicht so überzeugt, heute bin ich total von dir überzeugt. Schade, dass du weggehst vom FC Bayern.“

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Wo Goretzka, der am vergangenen Wochenende beim 3:3 gegen Heidenheim gleich doppelt treffen konnte, in der kommenden Saison spielen wird, ist noch nicht klar. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, nach denen der ehemalige Schalker schon mit AC Mailand über ein zukünftiges Engagement einig wäre. Ende April dementierte Goretzka jedoch, dass es ernsthaften Kontakt zu den Italienern gegeben habe.

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