Fans des 1. FC Köln

Die Fans des 1. FC Köln stellten den Support ihrer Mannschaft im Spiel gegen die TSG Hoffenheim früh ein. Foto: picture alliance / DeFodi Images | Oliver Kaelke

Traurige Gewissheit: Kölner Fan nach Spiel gegen Hoffenheim gestorben

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Der beim Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim (2:2) verunglückte Zuschauer ist verstorben. Der 90 Jahre alte Fan war am Samstag eine Treppe heruntergestürzt und in einem „sehr kritischen Zustand“ ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort ist er seinen Verletzungen erlegen.

Der Zuschauer musste bereits im Stadion reanimiert werden. Die schlimme Nachricht hatte sich unter den Fans beider Teams herumgesprochen, aus Solidarität verzichteten sie daher auf lautstarke Unterstützung.

FC-Profis El Mala und Krauß trauern bei Instagram

Zu dem Sturz war es kurz vor dem Anpfiff im Ostbereich des Rhein-Energie-Stadions gekommen. In der Kölner Fanszene hatte es schon während des Spiels Gerüchte gegeben, dass der Mann verstorben sei. Diese bewahrheiteten sich zunächst aber nicht. Der „Kölner Express“ berichtet, dass der Fan im Krankenhaus für tot erklärt worden sei.

Shootingstar Said El Mala schrieb bei Instagram: „Ich wünsche der Familie von dem Fan ganz viel Kraft und alles Gute in dieser Zeit.“ Tom Krauß, Profi des 1. FC Köln, kondolierte via Instagram. „Als Team alles gegeben und einen Punkt mitgenommen. Mein Beileid an die Angehörigen des Fans. Ich wünsche euch ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit“, schrieb der Mittelfeldspieler, der schon nach dem 2:2 gesagt hatte: „Es war ein komisches Spiel. Die Stimmung war zu Recht nicht da. Man sieht, wie schnell das Leben in einem kritischen Zustand sein kann. Normalerweise ist das hier ein Hexenkessel. Da fragt man sich dann schon nach 20 bis 25 Minuten: Was ist hier los? Ich habe mich dann beim Co-Trainer erkundigt, was passiert ist. Den Punkt haben wir für den Fan geholt!“

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Acht Minuten nach dem Anpfiff hatten die Kölner Fans den Support eingestellt, nachdem sie bemerkt hatten, dass Sanitäter auf der Osttribüne im Einsatz waren. Die Unterstützung ihrer Mannschaft wurde über die kompletten 90 Minuten nicht wieder aufgenommen. Auch die mitgereisten Hoffenheim-Fans verzichteten auf den Support. (sid/mp)

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