Urs Fischer wird Trainer von Mainz 05

Urs Fischer wird am Montag als neuer Trainer von Mainz 05 vorgestellt. Foto: picture alliance/dpa | David Inderlied

Trainer-Hammer! Urs Fischer kehrt in die Bundesliga zurück

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Der 1. FSV Mainz 05 setzt auf einen großen Namen: Urs Fischer übernimmt ab sofort den Cheftrainer-Posten beim Tabellenletzten der Bundesliga. Der 59-jährige Schweizer hat einen Vertrag bis Sommer 2028 unterschrieben und bereitet die Mannschaft direkt auf das nächste Pflichtspiel vor – die Partie in der UEFA Conference League bei Lech Posen am Donnerstag (21 Uhr).

Gemeinsam mit Fischer wechseln auch sein langjähriger Assistent Markus Hoffmann (53) und Videoanalyst Sebastian Podsiadly (34) zu den Mainzern.

Fischer hatte Union Berlin in die Champions League geführt

Fischer hatte seine Trainerlaufbahn beim FC Zürich gestartet, machte sich danach vor allem in der Schweiz einen Namen. Mit dem FC Thun führte er den Klub zwischen 2013 und 2015 erstmals in die Europa League. Anschließend holte er mit dem FC Basel von 2015 bis 2017 zwei Meistertitel und einen Pokalsieg.


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2018 folgte der Schritt in die Bundesliga: Beim 1. FC Union Berlin stieg Fischer mit den Köpenickern auf, sicherte zunächst den Klassenerhalt – und führte Union dann nacheinander in die Conference League, die Europa League und sogar in die Champions League. 2023 wurde er als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Seit seinem Aus beim Hauptstadtklub im November desselben Jahres war Fischer vereinslos – bis jetzt.

Mainz-Boss Heidel: „Fischer hat jede Kabine im Griff“

Mainz-Sportvorstand Christian Heidel gerät bei der Vorstellung des neuen Trainers ins Schwärmen:
„Urs Fischer hat als Trainer bei allen Stationen im Profibereich eindrucksvoll bewiesen, dass er Mannschaften strukturieren und entwickeln kann“, sagt Heidel. Besonders wichtig sei dabei Fischers Art im Umgang mit den Spielern: „Mit seiner ruhigen, aber empathischen Art kann er jede Kabine gewinnen.“

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Auch, dass Fischer trotz seiner Vita schnell zugesagt hat, freut den Klubchef: „Seine Erfolge und Fähigkeiten haben ihn zu einem begehrten Trainer gemacht. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich direkt und ohne lange zu zögern für den gemeinsamen Weg mit Mainz 05 begeistern konnte.“

Fischer: „Keine einfachen Aufgaben – aber das reizt mich“

Der neue Coach selbst hat richtig Lust auf Mainz – und macht den Fans Hoffnung: „Es gibt keine einfachen Aufgaben im Fußball, aber genau das macht es auch interessant“, sagt Fischer. Die Gespräche mit Christian Heidel und Sportdirektor Niko Bungert hätten ihn schnell überzeugt.

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„Der Verein Mainz 05 passt insgesamt zu mir. Die solidarischen Mainzer Werte abseits des Platzes und der Wille, auf dem Platz niemals aufgeben und den Gegner immer unter Druck setzen zu wollen, die Emotionen auf den Rängen der MEWA ARENA – ich freue mich auf die Herausforderung und bin davon überzeugt, dass wir das Ruder als Team herumreißen werden“, so Fischer.

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