Stuttgart-Boss: Warum der Woltemade-Deal „wahrscheinlich einmalig“ war
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth glaubt beim DFB-Pokalsieger VfB Stuttgart in naher Zukunft nicht an einen weiteren XXL-Deal in den Dimensionen von Nick Woltemade. „Das war ganz klar ein historischer Transfer für den Verein“, sagte Wohlgemuth dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „So eine Konstellation mit all den Einflussfaktoren wird wahrscheinlich einmalig bleiben.“
Newcastle United hatte bis zu 90 Millionen Euro für den deutschen Nationalspieler bezahlt, der Transfer Ende August dieses Jahres sei „aus wirtschaftlichen Erwägungen alternativlos“ gewesen, betonte Wohlgemuth. „Völlig unabhängig vom sportlich schweren Verlust hätten wir uns diesen Einnahmeverzicht nicht leisten können“, erklärte der 46-Jährige.
VfB Stuttgart verkaufte Woltemade für 90 Millionen Euro
Wohlgemuth zog insgesamt eine zufriedene Bilanz zum Jahresende – in der Bundesliga liegt Stuttgart auf Rang sechs, in der Europa League auf dem neunten Platz.
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„Wenn man den Bogen etwas weiter spannt, darf man schon berücksichtigen, wo wir herkommen, wo wir vor drei Jahren begonnen haben. Sportlich, insbesondere wirtschaftlich, sind wir gesund“, sagte der VfB-Boss. Der Verein bleibe ambitioniert und sei „noch lange nicht fertig“. (mp/sid)
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