Streik trotz 200-Millionen-Euro-Gehalt: Saudis tadeln Ronaldo öffentlich!
Die saudi-arabische Fußball-Liga hat Cristiano Ronaldo (41) übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine klare Ansage gemacht. „Cristiano hat sich seit seiner Ankunft voll und ganz für Al Nassr engagiert und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt“, erklärte ein Sprecher laut dem britischen Sender BBC und der Nachrichtenagentur PA: „Aber kein Einzelner – egal wie bedeutend er auch sein mag – trifft Entscheidungen, die über seinen eigenen Verein hinausgehen.“
Berichten zufolge soll der portugiesische Superstar darüber verärgert sein, dass der Saudi Public Investment Fund in Ronaldos Augen nicht genug in seinen Klub Al Nassr investiert hat während der Transferperiode. Dagegen holte Rivale Al Hilal, an dem der Saudi Public Investment Fund auch 75 Prozent Anteile hat, beispielsweise Ronaldos ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema.
Ronaldo fehlte beim letzten Spiel von Al Nassr
Ronaldo hatte zuletzt beim Spiel gegen Al Riyadh schon gefehlt, verletzt soll er nicht gewesen sein. Von einem Streik war die Rede. Ob er an diesem Freitag gegen Al Ittihad wieder dabei ist, blieb zunächst offen. Laut dem Transferexperten Fabrizio Romano soll Ronaldo erneut fehlen. Ronaldo selbst hatte am Mittwoch ein Foto vom Training gepostet – mit Herzen in den Vereinsfarben.
Der Liga-Sprecher betonte, dass die Saudi Pro League, in die Ronaldo (sein Jahresgehalt soll bei astronomischen 208,7 Millionen Euro liegen!) im Januar 2023 gewechselt war, auf einem einfachen Prinzip basiere: Jeder Verein agiere unabhängig unter denselben Regeln. „Die Vereine haben ihre eigenen Vorstände, ihre eigenen Führungskräfte und ihre eigene Fußballleitung. Entscheidungen über Neuverpflichtungen, Ausgaben und Strategien liegen bei diesen Vereinen, innerhalb eines finanziellen Rahmens, der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsausgleich gewährleisten soll“, sagte PA zufolge der Sprecher.
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Laut der portugiesischen Sportzeitung „Record“ soll Ronaldos Vertrag bei Al-Nassr eine Ausstiegsklausel beinhalten. Die Ablösesumme soll bei 50 Millionen Euro liegen. „Die MLS (in den USA) und eine Rückkehr nach Europa zeichnen sich als mögliche Ziele ab“, schrieb das Blatt jüngst. (dpa/ea)
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