Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigt Dominik Kohr die Rote Karte.

Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigt Dominik Kohr die Rote Karte – wieder einmal. Foto: IMAGO/Steinsiek.ch

„Selbst erschrocken“: Bundesliga-Profi sieht Rekord-Rot – und entschuldigt sich

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Der Mainzer Buhmann Dominik Kohr hat am Tag nach seinem unrühmlichen Rot-Rekord um Verzeihung gebeten und seine Intention erklärt. Es sei ihm wichtig, sich direkt an die Fans und vor allem an Max Moerstedt von der TSG Hoffenheim zu richten, schrieb Kohr am Samstag auf Instagram nach dem 1:1 (0:1) gegen die Kraichgauer.

„In meinem Kopf wollte ich gestern lediglich einen Pass von Max verhindern. Darauf lag mein Fokus, das war meine Intention, ich wollte Max nicht treffen“, betonte Kohr: „Auf dem Platz habe ich diese Aktion selbst gar nicht in dem Ausmaß wahrgenommen – das kam erst, als ich die TV-Bilder gesehen habe. Ich bin selbst erschrocken. Das hätte auch anders ausgehen können. Max Moerstedt, bitte entschuldige! Ich bin erleichtert und froh, dass dir nicht mehr passiert ist und du weiterspielen konntest.“

Kohr kassierte seinen neunten Platzverweis

Kohr hatte wegen groben Foulspiels nach Videobeweis (88.) am Freitagabend die Rote Karte gesehen. Mit seinem neunten Platzverweis stellte er einen unrühmlichen Rekord in der Bundesliga auf und zog in seinem 316. Spiel an Jens Nowotny und Luiz Gustavo vorbei.

Screenshot: Instagram/dominik.kohr
Dominik Kohr bei Instagram

„Kompromisslos zu verteidigen, ist Teil meiner fußballerischen DNA“, schrieb Kohr. „Aber natürlich bin ich auch ein Mensch, der niemals in einen Zweikampf reingeht mit der Absicht, jemanden zu verletzen oder dem Willen, für einen abgewehrten Ball einfach in Kauf zu nehmen, dass mein Gegenspieler zu Schaden kommt.“

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Er wolle auch bei seiner Mannschaft und den Fans um Entschuldigung bitten.

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