Die Regionalliga-Spieler von Lokomotive Leipzig diskutieren mit dem Schiedsrichter

Bevor der Ball rollte, traten die Spieler von Lok Leipzig (gelbe Trikots) und dem Halleschen FC (weiße Trikots) in einen kurzen Streik, reagierten daher zunächst nicht auf den Pfiff von Schiedsrichter Rasmus Jessen. Foto: imago/Beautiful Sports

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Die Spieler von Lokomotive Leipzig und dem Halleschen FC haben beim Spitzenspiel in der Regionalliga Nordost für eine mögliche Aufstiegsreform gestreikt. Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Rasmus Jessen blieben die Profis 30 Sekunden auf dem Platz stehen, während der Stadionsprecher im Bruno-Plache-Stadion für eine mögliche Reform warb.

Derzeit steigen nur drei Regionalliga-Meister auf, während zwei Titelträger in einer Relegation den vierten Aufstiegsplatz ausspielen. Zahlreiche Vereine, darunter auch Bundes-, Zweit- und Drittligisten, haben sich zusammengeschlossen und streben eine Reform an.

Nur vier Plätze: Problem für Regionalliga-Meister

Der Streik der Spieler zu Beginn der Partie, die vom MDR live übertragen wurde, kann als Auftakt für weitere Aktionen gelten. Auf der Sitzung am 25. März hatte die Arbeitsgruppe für die Aufstiegsreform zwei Modelle erarbeitet. Dabei wurde das sogenannte „Kompass-Modell“, das den Klubs kurze Fahrtwege bescheren würde, bevorzugt.

In der vergangenen Woche legte der Bayerische Fußball-Verband einen dritten Vorschlag vor, der vor allem die Mannschaften aus dem Nordosten benachteiligen würde. Am 14. Mai könnte auf der Sitzung der Landes- und Regionalpräsidenten eine Vorentscheidung getroffen werden.

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In der aktuellen Saison steigt der Meister aus der Regionalliga Nord, voraussichtlich der SV Meppen, direkt auf. Der Meister der Regionalliga Nordost duelliert sich in Relegationsspielen mit dem Meister der Regionalliga Bayern um den Drittliga-Aufstieg. (dpa/dj)

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