Nelson Mandela Mbouhom

Mecklenburg Schwerins Nelson Mandea Mbouhom wurde von einem Fan des MSV Pampow rassistisch beleidigt. Foto: IMAGO / Hanno Bode

„Sowas geht gar nicht!“ Rassismus-Skandal im Schweriner Derby

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Nach einem rassistischen Vorfall während des Schweriner Lokalderbys in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern hat der gastgebende Verein MSV Pampow Konsequenzen für einen seiner Zuschauer angekündigt.

„Wir verurteilen die rassistische Äußerung eines Zuschauers auf das Schärfste. Rassismus, Diskriminierung und menschenverachtende Aussagen haben beim MSV Pampow keinen Platz – weder auf dem Sportplatz noch darüber hinaus“, heißt es in einer Erklärung, die der MSV bei Instagram veröffentlichte. „Der betreffende Zuschauer ist uns heute bekannt geworden. Wir werden konsequent handeln und die notwendigen Schritte einleiten.“

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Der Tabellenvorletzte Pampow verlor das Spiel gegen den Spitzenreiter FC Mecklenburg Schwerin mit 2:3. Dabei wurde der Spieler Nelson Mandela Mbouhom vom FC Mecklenburg nach seiner Auswechslung offenbar von einem Zuschauer der Gastgeber beleidigt.

Schwerin: MSV Pampow entschuldigt sich bei Nelson Mandela Mbouhom

„So etwas geht gar nicht und wir werden uns natürlich auch rechtlichen Beistand holen. Dazu erwarte ich von Pampower Seite auch vollständige Aufklärung. Unser Verein steht für Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander“, sagte der Schweriner Sportdirektor Stefan Lau.

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Bei Instagram entschuldigte sich der MSV auch persönlich bei dem Schweriner Spieler. „Unsere Gedanken gelten dem betroffenen Spieler Nelson Mandela Mbouhom. Im Namen des gesamten Vereins möchten wir uns ausdrücklich bei ihm entschuldigen. Dieses Verhalten entspricht in keiner Weise den Werten, für die wir als Verein stehen“, heißt es in der Mitteilung. (dpa/hmg)

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