Jens Lehmann zieht sich den Reißverschluss seines Trainingsanzugs hoch.

Jens Lehmann sorgt immer wieder für skurrile Schlagzeilen. Foto: imago/Newspix

„Patriotische Experten“: Tweet von Ex-Torwart Lehmann sorgt für Ärger

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Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann hatte während des Champions League-Spiels von Eintracht Frankfurt beim FC Barcelona offenbar genug von den Amazon Prime Video-Kommentatoren, und äußerte scharfe Kritik.

„Ich wünsche mir mal wieder patriotische Experten im Fernsehen. ,Wie (sic) lieben Yamal und machen uns Sorgen um ihn‘! Sie berichten über Eintracht Frankfurt und sollten sich wünschen daß sie ihm den schlechtesten Abend seiner Karriere bereiten! Was haben wir mit Yamal zu tun ? Nix“, wütete Lehmann während des Spiels zwischen Frankfurt und Barcelona auf der Plattform „X“.

In der Übertragung von Amazon Prime Video standen bei der 2:1-Niederlage der Frankfurter als Experten Matthias Sammer, Christoph Kramer und Tabea Kemme am Spielfeldrand sowie Benedict Höwedes und Hannes Herrmann als Kommentatoren im Fokus.

Lehmann als Wiederholungstäter

Lehmann fiel auch in der Vergangenheit mit skurrilen Äußerungen auf. Ob Alkohol am Steuer, ein Nachbarschaftsstreit mit einer Kettensäge oder das Lästern über die Frisur von Nationalspielern – immer wieder sorgt der Deutsche mit skurrilen Aussagen und Aktionen für Negativschlagzeilen.

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„Komisch, glaube ich. Man duscht jeden Tag zusammen, man hat Phasen, in denen es nicht so läuft. Aber Thomas Hitzlsperger ist ein Spieler, der von seiner Spielweise überhaupt nicht den Anlass gegeben hätte, dass da man hätte denken können, da ist irgendetwas“, äußerte sich der ehemalige DFB-Torhüter 2014 fragwürdig über das Outing von Hitzelsperger.

Robert Andrich, der während der Heim-EM im letzten Jahr mit pinken Haaren auffiel, unterstellte Lehmann „Persönlichkeitsprobleme“ und sagte abfällig: „Vielleicht fühlt er sich ja als Frau“. Und das ist nur eine Auswahl von umstrittenen Zitaten des 56-Jährigen.

Nach skurrilen Aussagen: Es gab schon Gegenwind

Unter dem X-Beitrag von Lehmann und dem Wunsch nach „patriotischen Experten“ findet man bereits Kommentare von Nutzern, denen seine Aussagen zu viel werden: „Ich wünsche mir mal wieder Ex-Profis, die einfach ihr Maul halten, wenn sie nicht nach ihrer Meinung gefragt wurden“, schreibt einer, „Jens, saufen ODER tweeten. Beides geht nicht, das hatten wir schon.“, witzelt ein anderer.

Es gab auch schon prominenten Gegenwind für Lehmanns Aussagen. Zu den Andrich-Aussagen meldete sich damals unter anderem der FC St. Pauli auf X zu Wort: „Wenn Jens Lehmann die Welt erklärt …“, dazu ein Bild von Oladapo Afolayan und Daniel Sinani, wie sie herzhaft lachen.

Toni Kroos kritisierte den ehemaligen Nationaltorhüter für seine Aussagen über EM-Gegner Spanien, die Lehmann als „in der Körpergröße zu klein“ und „sehr unerfahren“, betitelte. „Es ist nicht wahr, was er sagt“, entgegnete Kroos.

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Ob sich in Zukunft weitere Prominente zu Lehmanns polarisierenden Aussagen äußern, bleibt abzuwarten. Sicher scheint aber: Es werden weitere Schlagzeilen rund um den 56-Jährigen folgen.

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