Fußball

Neuer US-Deal: Warum die Bundesliga plötzlich auf Millionen verzichtet

Bastian Schweinsteiger lächelt mit ESPN-Mikrofon vor dem Bundesliga-Spiel in der Allianz Arena.
Bastian Schweinsteiger war zuletzt für US-Sender ESPN als Bundesliga-Experte im Einsatz.

Die Bundesliga steht vor einem neuen TV-Vertrag auf dem US-Markt. Zwar sinken die direkten Einnahmen, dafür soll die Reichweite durch neue Übertragungswege deutlich steigen.

Mehr Reichweite, weniger Geld: Die Fußball-Bundesliga steht vor dem Abschluss eines fünfjährigen TV-Vertrages, der in den USA rund 120 Millionen Dollar einbringt. TV-Partner sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur das Unternehmen Versant und der spanischsprachige Sender Telemundo.

Auch die „New York Times“ und die „Sport Bild“ berichten über den Deal, der von 2026/27 bis 2030/31 gilt.

Mehr Reichweite trotz geringerer Einnahmen

Die Einnahmen sinken im Vergleich zum bisherigen Vertrag mit ESPN (rund 30 Millionen Dollar pro Saison). Dafür will Versant über den Pay-Sender USA Network, der auch die Premier League zeigt, und den Streamingdienst Fandango alle Bundesliga-Partien live übertragen.

Der zum Disney-Konzern gehörende Pay-TV-Sender ESPN+ zeigt nur einzelne Partien, sodass die Bundesliga im US-Markt zukünftig mehr Reichweite erzielt und auf eine langfristige Wertsteigerung setzt.

Bundesliga steigert Einnahmen in Amerika

Weiteres Geld verdient die Bundesliga in Mittel- und Südamerika, wo die neuen Verträge besser dotiert sind als die bisherigen.

Die Gesamteinnahmen aus dem Amerika-Geschäft liegen über fünf Jahre bei rund 215 Millionen Dollar. (dpa/ggg)

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