Leroy Sané und Julian Nagelsmann im DFB-Training

Leroy Sané steht unter Druck – Bundestrainer Julian Nagelsmann fordert konstante Leistungen. Foto: imago/Michael Weber

Nagelsmann über Dauerkritik an Sané: „Soll ich ihn abmontieren?“

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Julian Nagelsmann steht nicht in Nibelungentreue zu Leroy Sané, will den ewig schwankenden Flügelflitzer aber auch nicht nach einer schwächeren Leistung verdammen. „Er hat weiterhin die Option, sich zu zeigen – hier und natürlich auch bei seinem Klub“, betonte der Bundestrainer.

Allgemein fügte er an: „Die Tür ist für keinen zu, der nicht dabei ist, aber die Tür ist auch nicht dauerhaft offen für die, die dabei sind. Man muss das schon immer auch bestätigen.“

Sané ist das im November vor allem im Qualifikations-„Finale“ gegen die Slowakei (6:0) gelungen, beim Start ins WM-Jahr in der Schweiz (4:3) nicht. Die teils harte Kritik am Türkei-Legionär kann Nagelsmann aber nicht verstehen.

WM 2026: Sané kämpft um seinen Platz

„Ich frage mich oft: Was hat man denn für eine Erwartungshaltung, wenn man mir 20 Minuten nach dem Spiel so eine Frage stellt, was jetzt mit Leroy passiert? Soll ich irgendeinen Spieler abmontieren?“ Das werde er auch bei Sané nicht tun. Er werde allen Spielern „so lange die Stange halten“, bis er am 12. Mai seinen WM-Kader nominiere: „Aber es muss Leistung folgen.“

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Das Spiel gegen die Slowakei sei „die Benchmark“ für Sané, „aber er muss das immer erreichen“. Als Argument für den 30-Jährigen nannte Nagelsmann, „dass wir Eins-gegen-eins-Spieler brauchen und nicht in Hülle und Fülle haben, gerade fußverkehrt“. Als Alternativen nannte er Neuling Lennart Karl und Jamie Leweling. „Leroy weiß, was gefordert ist – und er muss das zeigen.“ (sid/dj)

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