Nach Steffen-Aus: HSV-Legende will Werder-Trainer werden – und beruft sich auf Merz
Nach der Trennung von Trainer Horst Steffen hat sich bei Werder Bremen ein alter Bekannter ins Gespräch gebracht: der langjährige Bundesliga-Coach Felix Magath, der mit Bayern München und dem VfL Wolfsburg zwar schon die deutsche Meisterschaft gewann, bei Werder Bremen aber schon einmal mitten im Abstiegskampf der Saison 1998/99 gehen musste.
Obwohl er damals in Bremen als unbeliebt galt, sagte der 72-jährige Magath nun dennoch bei RTL: „Da muss ein erfahrener Mann her, der die Situation kennt.“ Er selbst fühle sich „immer noch einigermaßen fit. Nicht mehr so, wie vor 40 Jahren, aber trotzdem glaube ich, dass ich noch klar im Kopf bin. Von daher bin ich nicht abgeneigt.“

Magath beruft sich bei seinem Comeback-Versuch auch auf Friedrich Merz: „Unser Kanzler sagt, dass wir mehr arbeiten sollen. Da stelle ich mich gern zur Verfügung und sage: Ich möchte mehr arbeiten“, sagte die HSV-Legende. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich der Meinung bin, dass ich jedem Verein in der Bundesliga helfen kann.“
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Zuletzt sprang Magath von März bis Mai 2022 noch einmal bei Hertha BSC als Trainer ein. Seit August 2025 ist er Sportvorstand seines Heimatvereins Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern. Am Sonntagvormittag hatte Werder Bremens Geschäftsführer Clemens Fritz bei der Nachfolgesuche für Steffen das Modell eines klassischen „Feuerwehrmannes“, der den HSV-Rivalen vor dem Abstieg retten soll, nicht ausgeschlossen. Magath wird laut „Deichstube“ aber chancenlos sein. Demnach beschäftige sich Werder aktuell mit zwei Kandidaten, mit denen intensive Gespräche geführt werden sollen. Magath sei nicht darunter, heißt es. Als Interimslösung werden vorerst die beiden Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß einspringen. Beide sind allerdings keine Kandidaten als Dauerlösung. Gleiches gilt für Magath. (dpa/vb)
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