Pep Guardiola bei einer Pressekonferenz

ManCity-Trainer Pep Guardiola Foto: IMAGO / Every Second Media

Nach rassistischen Aussagen von United-Boss: So reagiert City-Trainer Guardiola

kommentar icon
arrow down

Ein Interview von Manchester Uniteds Mitbesitzer Jim Ratcliffe sorgt für heftige Kritik. Der schließt sich nun auch Pep Guardiola an, der Trainer des Ortsrivalen.

Auch Trainer Pep Guardiola von Manchester City hat sich gegen umstrittene Aussagen von Manchester Uniteds Mitbesitzer Jim Ratcliffe zum Thema Migration gestellt. „Wenn wir wirklich offen für andere Kulturen sind, werden wir eine bessere Gesellschaft haben“, sagte der 55 Jahre alte Spanier auf einer Pressekonferenz vor dem anstehenden Pokalspiel seines Teams im FA Cup. 

Ratcliffe hatte mit seinen als migrationskritisch verstandenen Aussagen in Großbritannien für Aufsehen gesorgt. In einem Interview des Senders Sky News hatte der 73 Jahre alte Multimilliardär gesagt, das Vereinigte Königreich sei von Migranten „kolonisiert“ worden, am Donnerstag entschuldigte sich der Vorstandschef des Chemiekonzerns Ineos dafür. Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Aussage als „beleidigend und falsch“.

Guardiola: Kein Unterschied, „wo du geboren bist“

Guardiola unterstrich, die meisten Menschen verließen Länder wegen der Probleme, die es dort gebe – und nicht, weil sie es wollten. „Jeder möchte ein besseres Leben haben“, sagte Guardiola. „Manchmal kommen die Möglichkeiten an dem Ort, wo du geboren wurdest und an dem Ort, an den du gehst. Darum macht es keinen Unterschied, wo du geboren wurdest.“

Das könnte Sie auch interessieren: „Kein Champagner-Fußball“: Hjulmand denkt aber anders als Andrich über St. Pauli

Manchester United hatte in einer Stellungnahme betont, der Verein sei stolz darauf, „inklusiv und offen“ zu sein. Der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, teilte mit, Ratcliffes ursprünglich Äußerungen „widersprechen allem“, wofür Manchester traditionell stehe. Es sei ein Ort, „an dem Menschen aller Hautfarben und Glaubensrichtungen über Jahrhunderte hinweg zusammengehalten haben“. (dpa/ea)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test