Hallenfußball in der Baller League

Die Baller League wurde 2024 unter anderem von Mats Hummels und Lukas Podolski gegründet. Foto: picture alliance/dpa/Rolf Vennenbernd

Nach nur zwei Jahren: Überraschendes Aus für die Hummels-Liga

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Nach nur zwei Jahren stellt die Baller League in Deutschland den Spielbetrieb wieder ein. Die Hallenfußball-Liga, die 2024 unter anderem von den Ex-Weltmeistern Mats Hummels und Lukas Podolski gegründet wurde, bestätigte dem Medienmagazin DWDL das Aus nach drei Spielzeiten.

Man werde die Aktivitäten hierzulande „vorerst pausieren“, hieß es, der operative Fokus liege nun auf anderen Märkten. Die Spieler seien über die Entscheidung in dieser Woche informiert worden.

Deutscher Markt für die Baller League ist nicht groß genug

Hummels und Podolski hatten beim Start des neuartigen Formates als Ligapräsidenten fungiert. Hinzu kamen Stars aus Sport, TV, Musik und Streaming, unter anderem Kevin-Prince Boateng, Christoph Kramer, Marco Reus oder Alisha Lehmann. In Deutschland waren die Spiele via Twitch und bei ProSieben Maxx zu sehen. Innovative Regeln sollten Tempo und Spannung garantieren.

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Der deutsche Markt habe aber „momentan nicht die Größe und die strukturellen Bedingungen, die nötig sind, um die langfristigen Ziele des Unternehmens zu unterstützen“, teilten internationale Vertreter der Baller League auf DWDL-Anfrage mit. Man wolle die Entwicklung in Deutschland weiterhin beobachten und bleibe offen für eine Rückkehr, „wenn die Bedingungen besser mit unseren langfristigen Vision übereinstimmen“. Der Fokus liegt auf Großbritannien und den USA.

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In den vergangenen Jahren waren mehrere Alternativformate zum etablierten Fußballbetrieb an den Start gegangen. Dazu gehört neben der Icon League von Toni Kroos auch die Kings League des früheren spanischen Weltmeisters Gerard Piqué. (sid/hmg)

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