Nach 658 Spielen! Premier-League-Rekordmann beendet Karriere

James Milner auf dem Fußballplatz
James Milner spielte insgesamt für sechs Teams in der Premier League.

Premier-League-Rekordspieler James Milner hat seine Fußballkarriere beendet. Das gab der 40-Jährige am Montag via Instagram bekannt.

Der ehemalige englische Nationalspieler spielte zuletzt für Brigthon & Hove Albion. Insgesamt absolvierte er für sechs verschiedene Klubs über 24 Jahre 658 Spiele in Englands Eliteklasse. Dabei wurde er dreimal Meister, zweimal Pokalsieger und gewann mit dem FC Liverpool unter Jürgen Klopp 2019 die Champions League.

„Ich verlasse den Sport mit großem Stolz, Dankbarkeit und Erinnerungen, die mich mein Leben lang begleiten werden. Der Fußball hat mir weit mehr gegeben, als ich mir jemals hätte vorstellen können. Ich werde immer dankbar sein für die Chancen, die er mir geboten hat“, schrieb Milner.

James Milner blickt auf außergewöhnliche Karriere zurück

Der Mittelfeldspieler hatte seine Profikarriere mit 16 Jahren bei seinem Jugendklub Leeds United begonnen und stieg damals kurz vor seinem 17. Geburtstag zum jüngsten Torschützen der Ligageschichte auf. Es folgten ein kurzer Ausflug zu Swindon Town. Danach kamen die Stationen Newcastle United, Aston Villa, Manchester City, Liverpool und seit 2023 Brighton. Vor allem Klopp schätzte Milner, der 61-mal für die Three Lions auflief, als „hartnäckigsten und professionellsten Fußballer“, den er je trainiert hat. Milner wiederum bezeichnete Klopp als den besten Coach seiner Laufbahn.

Das könnte Sie auch interessieren: Warum fast alle DFB-Stars in pinken Schuhen gespielt haben

„Ich hatte das große Glück, einige unvergessliche Momente zu erleben, vom Kampf um den Klassenerhalt bis hin zum Gewinn von Titeln, dem Spielen in Europa und der Vertretung meines Landes bei zwei Europameisterschaften und zwei Weltmeisterschaften“, schrieb Milner: „Aber mehr als alles andere sind es die Menschen und die Freundschaften, die ich im Laufe meiner Karriere geschlossen habe, die ich für immer in Ehren halten werde.“ (dpa/sil)