Musiala-Comeback gegen den HSV? Bayern-Boss klärt auf
Die Verantwortlichen von Bayern München rechnen fest mit einem Comeback von Jamal Musiala noch in diesem Monat. „Ein Einsatz im Januar ist mehr als realistisch“, sagte Sportdirektor Christoph Freund im Interview mit Münchner „Merkur/tz“. Zuletzt hatte bereits Musiala selbst angekündigt, „in den kommenden Wochen“ erste Einsatzminuten sammeln zu wollen.
Musiala werde „jetzt sukzessive Spielminuten bekommen“, führte Freund aus und lobte den 22-Jährigen in den höchsten Tönen: „Man merkt, wie sehr er alles gibt, um wieder auf dem Platz zu stehen. Er hat richtig Lust auf Fußball, auf den Alltag mit der Mannschaft, auf die Kabine. Er wirkt sehr positiv, das macht einfach Spaß zu sehen.“ Musiala, so Freund, „strahlt regelrecht“.
Musiala hat sieben Chancen auf ein Januar-Comeback
Musiala war nach seiner schweren Verletzung (Wadenbeinbruch, Sprunggelenksluxation), die er Anfang Juli im Viertelfinale der Klub-WM gegen Paris Saint-Germain (0:2) erlitten hatte, kurz vor Weihnachten ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Die Bayern bestreiten am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den VfL Wolfsburg ihr erstes Pflichtspiel des neuen Jahres. Am 31. Januar besteht gegen den HSV die letzte Chance auf eine Musiala-Rückkehr in diesem Monat.
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Insgesamt stehen für den Rekordmeister im Januar sieben Partien innerhalb von 21 Tagen auf dem Programm. „Es ist schon ungewöhnlich, so viele Spiele direkt zum Jahresbeginn zu haben“, sagte Freund: „Aber wir haben einen sehr guten Kader, bei dem alle Spieler gebraucht werden und ihre Einsatzzeiten bekommen. Die Mannschaft freut sich darauf, dass es gleich richtig losgeht.“ (sid/lam)
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