Ein Schiedsrichter steht vor einem schwarzen VAR-Bildschirm. Im Hintergrund klettern zwei vermummte Münster-Fans wieder zurück in den Fanblock.

Vermummte Fans von Preußen Münster zogen dem VAR-Bildschirm den Stecker, bevor sich Schiedsrichter Felix Bickel eine Elfmeterszene ansehen konnte. Foto: imago/RHR-Foto

Münster-Ultras zogen VAR-Bildschirm den Stecker – jetzt ermittelt der DFB

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Nach der mutwilligen Sabotage des Videobeweises durch vermummte Fan droht Zweitligist Preußen Münster eine Bestrafung durch den Deutschen Fußball-Bund.

„Wegen dieses Vorfalls sowie wegen der abgebrannten Pyrotechnik wird durch den Kontrollausschuss ein Verfahren gegen Preußen Münster eingeleitet“, teilte der DFB mit.

VAR-Vorfall: Preußen Münster will Täter identifizieren

Bei der 1:2-Niederlage des Tabellen-14. gegen Hertha BSC am Sonntag hatte Schiedsrichter Felix Bickel kurz vor der Pause auf dem Monitor am Spielfeldrand ein Strafraum-Foul des Münsteraners Niko Koulis am Berliner Michael Cuisance überprüfen wollen. Der Bildschirm blieb allerdings schwarz, weil Preußen-Ultras kurz zuvor den Netzstecker gezogen hatten. Im Münsteraner Fanblock war kurz ein Banner hochgehalten worden, auf dem zu lesen war: „Dem VAR den Stecker ziehen.“

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Nach Angaben des Vereins habe es sich dabei um eine geplante Aktion gehandelt. „Der SC Preußen Münster bedauert den Vorfall und wird alles daransetzen, den oder die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen“, hieß es. (dpa/ea)

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