Mit einer Einschränkung: DFB-Stars dürfen sich bei der WM zu Donald Trump äußern
Laut DFB-Sportdirektor Rudi Völler werde sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM im Sommer nicht mehr von politischen Diskussionen wie 2018 und 2022 beeinflussen lassen. „Natürlich wird es keinen Maulkorb geben“, sagte Völler in der Sport1-Sendung „Doppelpass“.
Er betonte zugleich: „Aber natürlich kann es nicht sein, wie bei diesem sogenannten Binnendesaster in Katar, dass es praktisch am Spieltag noch Diskussionen gibt.“ Bei der WM in Katar hatte es wegen der Menschenrechts-Situation im Land beim DFB-Team tagelange Diskussionen um die sogenannte „One-Love“-Binde gegeben.
WM: Völler möchte Szenario wie in Katar vermeiden
Am Ende hatte der Weltverband FIFA die Binde verboten, schließlich gab die Mannschaft vor dem verlorenen Gruppen-Auftakt gegen Japan ein Statement ab, indem sich die Spieler beim Mannschaftsfoto den Mund zuhielten.
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Die Diskussionen bis kurz vor dem Spiel seien keine gute Idee gewesen, sagte Völler: „Das darf nicht wieder passieren. Das wird auch nicht passieren. (…) Natürlich kann jeder seine Meinung haben, aber das muss nicht am Tag vor einem Spiel sein.“ Angesichts der Verhältnisse in den USA mit der Regierung um Präsident Donald Trump ist davon auszugehen, dass auch politische Themen die Endrunde überlagern werden. (dpa/vb)
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