Paul Scholes schaut nachdenklich

Paul Scholes ist mit 716 Einsätzen der Spieler mit den drittmeisten Partien für Man United. Foto: IMAGO / Every Second Media

Manchester-Ikone fordert deutschen Nationaltrainer als neuen Coach

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Paul Scholes hat Thomas Tuchel als neuen Coach bei Manchester United ins Spiel gebracht – allerdings erst ab Sommer.

„Ich halte Tuchel für einen der Besten überhaupt“, sagte die United-Ikone im Podcast „The Good, The Bad and The Football“. Tuchel sei sein „Wunschkandidat – und sein Vertrag bei der englischen Nationalmannschaft läuft nur noch bis zum Sommer“. Mit England ist Tuchel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) gefordert.

Laut Scholes, mit 716 Einsätzen der Spieler mit den drittmeisten Partien für Man United, müsse sich der Klub um den derzeitigen englischen Nationalcoach Tuchel bemühen. „Ich denke, er kann etwas temperamentvoll sein und ist mitunter schwierig im Umgang“, sagte Scholes, er ergänzte aber mit Blick auf Tuchels Stationen bei Paris Saint-Germain, dem FC Chelsea oder Bayern München: Der 52-Jährige habe es „schon bei großen Vereinen bewiesen“.

Paul Scholes: Tuchel zu Manchester United!

Die Red Devils hatten sich am Montag von Trainer Rúben Amorim getrennt, der Portugiese hatte das Team erst im November 2024 übernommen. In der Liste der Ex-Trainer seit dem Abschied von Klublegende Alex Ferguson 2013 ist Amorim bereits die Nummer sieben.

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Gary Neville, der zwischen 1992 bis 2011 in Manchester unter Vertrag gestanden hatte, forderte unabhängig von Kandidat Tuchel ein Ende der „Experimente“ auf der Trainerbank. „Ich war immer sehr stolz auf das, wofür dieser Verein steht – abenteuerlichen, aufregenden Fußball, der jungen Spielern Spielpraxis verleiht und die Zuschauer begeistert. Sie müssen Risiken eingehen und den Mut haben, offensiven, aggressiven Fußball zu spielen“, sagte der zweimalige Champions-League-Sieger bei Sky.

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Man United benötige einen Coach, „der zur DNA des Vereins“ passe. Etwa der FC Barcelona werde sich „für niemanden ändern“, erklärte Neville: „Ich glaube nicht, dass sich United für irgendjemanden ändern sollte. Der Verein muss einen Trainer finden, der Erfahrung hat und bereit ist, schnellen, unterhaltsamen, offensiven und aggressiven Fußball spielen zu lassen.“ (sid/lam)

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