„Sah nicht gut aus“: Verletzungs-Drama überschattet Mainzer Europapokal-Spiel
Der Traum vom ersten Europapokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte lebt, doch die Sorgen um den wohl schwer verletzten Stürmer Silas Katompa Mvumpa trüben die Stimmung beim FSV Mainz 05. „Es sah nicht gut aus. Logisch, das steckst du nicht einfach weg. Man kann ihm nur gute Besserung wünschen“, sagte Trainer Urs Fischer nach dem 0:0 im Achtelfinalhinspiel der Conference League gegen den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz.
Sportdirektor Niko Bungert wurde trotz der ausstehenden offiziellen Diagnose bei Silas deutlicher. „Bei Silas befürchten wir einen Schienbeinbruch“, sagte der Ex-Profi. Diese Diagnose bestätigten die Mainzer am Freitagvormittag. „Das ist sehr bitter, weil er ein sehr positiver Typ ist, der aber auch schon viele Verletzungen hatte in der Vergangenheit“, ergänzte Bungert.
Niko Bungert: „Haben alles in der Hand“
Für die Mainzer steht nun das nicht minder wichtige Bundesligaspiel gegen den Keller-Konkurrenten Werder Bremen an – anschließend geht das Team optimistisch ins Rückspiel gegen Olmütz. „Jetzt haben wir dennoch eine machbare Ausgangssituation und haben vor hoffentlich vollem Haus alles in der Hand“, befand Bungert.
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„Mit dem Ergebnis kann man leben. Es heißt, du musst im Rückspiel gewinnen“, sagte auch Trainer Fischer, dessen Team sich zuvor schwer getan hatte: „Es bedarf natürlich einer Leistungssteigerung, aber die Jungs haben alles versucht und da gibt’s auch mal Tage, an denen es nicht so läuft.“ (sid/trh)
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