Clement Turpin zeigt Eric Garcia die rote Karte

Frust pur: Beim FC Barcelona sitzt der Ärger über die Schiedsrichter tief, unter anderem wegen der Roten Karte gegen Eric Garcia. Foto: IMAGO/ABACAPRESS

„Unerträgliche Schande“: Barcelona reicht erneut Beschwerde bei der UEFA ein

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Der FC Barcelona hat zwei Tage nach dem emotionalen Champions-League-Aus erneut Beschwerde bei der UEFA eingereicht. Nachdem der Protest des Klubs von Cheftrainer Hansi Flick gegen eine Handspielsituation im Viertelfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid abgewiesen worden war, erklärte der spanische Meister am Donnerstag in einer Stellungnahme, dass mehrere Schiedsrichterentscheidungen in beiden Spielen des Duells, das Ligarivale Atlético in der Addition aus Hin- und Rückspiel 3:2 gewann, „nicht den Spielregeln entsprachen“.

Barcelona beklagte „fehlerhafte Anwendung der Regeln und unzureichendes Eingreifen des VAR in eindeutig wichtigen Situationen“. Der katalanische Klub, der beide Spiele nach den Platzverweisen von Pau Cubarsi und Eric García mit zehn Spielern beendete, sieht sich in mehreren strittigen Entscheidungen benachteiligt, darunter zwei potenziellen Elfmetersituationen, die keinen VAR-Eingriff auslösten.

Rote Karten gegen Barcelona: Unterzahl sorgt für zusätzlichen Frust

„Die Häufung dieser Fehler hatte einen direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Endergebnis der Begegnung und verursachte dem Verein erheblichen sportlichen und finanziellen Schaden“, fügte der spanische Meister hinzu. Der FC Barcelona erklärte, der Klub bekräftige seine bereits an die UEFA gerichteten Forderungen und biete an, mit der Organisation zusammenzuarbeiten, um das Schiedsrichtersystem zu verbessern und eine strengere, fairere und transparentere Anwendung der Regeln zu gewährleisten.

Am Dienstag hatte die UEFA die ursprüngliche Beschwerde des fünfmaligen Champions-League-Siegers wegen eines Handspiels von Madrids Verteidiger Marc Pubill beim Abstoß im Hinspiel, das Atlético mit 2:0 gewann, als unzulässig zurückgewiesen.

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Vereinspräsident Joan Laporta nannte die Schiedsrichterleistung beim 2:1-Sieg im Rückspiel in Madrid am Dienstagabend eine „unerträgliche Schande“ und kündigte eine erneute Beschwerde an. (sid/dj)

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