Fußball

Kurioses Video: BVB präsentiert 30-Millionen-Euro-Teenager im Imbiss

Tätowierter Mann im weißen Tanktop am Tresen mit Pommes, Teller und Bierflasche vor Coca-Cola-Kühlschrank.
Dieser Imbiss-Besucher ist Teil des Videos, in dem der BVB den Karetsas-Transfer verkündet hat.

Auf ungewöhnliche Weise empfängt Dortmund seinen neuen Spieler. Im Schnellimbiss wird der Wechsel  des griechischen Nationalspielers Konstantinos Karetsas (18) publik gemacht.

Mit Gyros und Tsatsiki hat Borussia Dortmund auf kuriose Weise den griechischen Nationalspieler Konstantinos Karetsas präsentiert.

Im Schnellimbiss „Olympia-Grill“ in Kamen stellte sich Karetsas am Montag als Sommerzugang vor, das 18 Jahre alte Supertalent kommt vom KRC Genk für die Zehner-Position und erhält einen Fünfjahresvertrag bis 2031.

Trotz all der Qualität, die er schon mitbringt, sehen wir in ihm noch Potenzial, das wir gemeinsam ausschöpfen wollen.

Ole Book

„Wir gewinnen einen Spieler, der mit gerade einmal 18 Jahren schon enorme Fähigkeiten besitzt“, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. „Trotz all der Qualität, die er schon mitbringt, sehen wir in ihm noch Potenzial, das wir gemeinsam ausschöpfen wollen.“

BVB verpflichtet Konstantinos Karetsas (18) vom KRC Genk

Konstantinos Karetsas von KRC Genk dribbelt beim Testspiel gegen AZ Alkmaar in Dirkshorn.
Konstantinos Karetsas wechselt von KRC Genk zu Borussia Dortmund.

Der neue Sportdirektor Ole Book betone, Karetsas werde den BVB „mit seiner Kreativität und seiner Spielintelligenz bereichern. Er ist technisch sehr versiert und besitzt die Fähigkeit, in engen Räumen schnelle Lösungen zu finden, speziell im letzten Drittel.“

Karetsas steht im Ruf eines großen Versprechens mit magischem linkem Fuß. Er wird mit 30 (mit Boni bis zu 33) Millionen Euro Ablöse der zweitteuerste Transfer der Vereinsgeschichte nach Ousmane Dembélé 2016.

BVB-Transfers: Nur Dembéle war noch teurer als Karetsas

Seine Verpflichtung ist ein weiterer Ausweis einer Transferwende des Vize-Meisters: Weg von Spielern, die zwar gestanden sind, aber ohne große Fantasie kommen, hin zum einstigen Erfolgsmodell der großen Talente, die möglicherweise alsbald ganz woanders begehrt werden. So war es auch bei Dembélé, der 2017 nach nur einer Saison beim BVB für das Dreifache der investierten 35 Millionen Euro zum FC Barcelona weiterzog - zuzüglich Boni.

Ex-HSV-Coach Thorsten Fink hat Karetsas bis Ende 2025 in Belgien trainiert, er sieht in ihm gewaltiges Potenzial. „Er ist technisch ein hervorragender Spieler, hat gute Dribblings und kann den letzten Pass spielen“, sagte der langjährige Bundesligaspieler und heutige Trainer von Samsunspor in der Türkei. Karetsas könne auf der rechten Außenbahn spielen, sei im Mittelfeld-Zentrum aber stärker, sagte Fink: „Er ist noch ein richtiger Zehner, wie man ihn von früher kennt.“ Körperlich allerdings müsse er „zulegen“. (sid/mkw)

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